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Kevin Großkreutz
Kevin Großkreutz holte 2011 und 2012 die Deutsche Meisterschaft mit Borussia Dortmund © Getty Images

München - Kevin Großkreutz ist nach dem Fanklub-Ausschluss beim 1. FC Köln ins Visier geraten. Dortmunds Profi bestätigt seine Sympathien für die "Boyz", distanziert sich aber von Randalierern.

Kevin Großkreutz setzt sich nach den Ausschreitungen im Rheinderby gegen öffentliche Vorwürfe, er stünde Hooligans nah, zur Wehr. Der Spieler von Borussia Dortmund hat in der Vergangenheit Sympathien zum Fanklub "Boyz" bekundet, der vom 1. FC Köln am Montag ausgeschlossen worden ist.

Das bestreitetet Großkreutz in einem Instagram-Post auch nicht. "Die 'Freundschaft' bzw. gegenseitigen Sympathien zwischen den Vereinen Köln/Dortmund haben mir damals (Meisterschaft 2011) imponiert und ohne die "BOYZ" (die die ersten Kontakte nach Dortmund hatten) würden heutzutage nicht Abertausende Fans beider Lager mit dem jeweils anderen Verein mitfiebern", erklärt der 26-Jährige.

Allerdings distanziert sich Großkreutz von den Ausschreitungen, die es am Samstag im Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln gab. "Eins vorab, Gewalt und Ausschreitungen haben - gerade - beim Fußball nichts zu suchen und gehören nicht in ein Stadion", sagt der BVB-Profi.

Großkreutz hat in der Vergangenheit Bilder mit Mitgliedern der "Boyz" aus "Instagram" gepostet. Seit die Kölner dem BVB 2011 mit einem Sieg über Bayer Leverkusen zum Meister machten, hegt der Nationalspieler Sympathien zur FC-Fanszene. Zuletzt tauschte Großkreutz Ende 2014 ein Trikot gegen einen "Boyz"-Pullover ein.

Die Bilder hat der Profi mittlerweile von seinem Account gelöscht - kurz nachdem der 1. FC Köln den Ausschluss des Fanklubs angekündigt hatte.

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