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Der Präsident der DFL und von Borussia Dortmund kritisiert die Ultras des BVB für ihre Solidaritätsbekundungen mit dem Kölner Fanklub "Boyz". Er kündigt harte Konsequenzen an.

Von Jens Tampier und Jens Mittendorf

Reinhard Rauball hat in seiner Doppelfunktion als Präsident der DFL und von Borussia Dortmund die Ultras des BVB scharf für ihre Solidaritätsbekundungen mit dem Kölner Fanklub "Boyz" kritisiert.

Eine Gruppierung hatte beim letzten Heimspiel der Borussia mit einem Plakat "Ultras und Hooligans - wir sind der Verein" auf sich aufmerksam gemacht.

"Das geht natürlich überhaupt nicht, das kann man nicht akzeptieren. Dem muss man mit aller Entschiedenheit entgegentreten", sagte Rauball zu SPORT1. "Der Verein hat 117 000 Mitglieder und 80 000, die zu jedem Heimspiel ins Stadion kommen - das ist der Verein." 

Er kündigte Konsequenzen an: "Wir werden dagegen mit aller Entschiedenheit vorgehen. Das wird zu Ausschlussverfahren aus dem Verein und Stadionverboten führen."

Vor dem Heimspiel gegen den Erzrivalen FC Schalke 04 am kommenden hat die Sicherheit für Dortmund ohnehin höchste Priorität.

Gleichzeitig verurteile Rauball noch einmal die Ausschreitungen in Köln: "Das hat mit dem Fußball nichts zu tun, es gehört nicht zum Fußball. Wir verachten das. Wir versuchen alles, um so etwas zu vermeiden."

Die "Boyz Köln" wurden nach dem Platzsturm in Gladbach von Verantwortlichen des FC bereits aus dem Verein verbannt.

Generell sei man in Deutschland im Bereich Prävention aber auf dem richtigen Weg, um Ausschreitungen in Zukunft zu verhindern, meinte der Ligapräsident.

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