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FBL-GER-BUNDESLIGA-DORTMMarcel Schmelzer (r., gegen Shinji Okazaki) hat in dieser Saison verletzungsbedingt erst zehn Bundesligaspiele absolviertUND-MAINZ
Marcel Schmelzer (r., gegen Shinji Okazaki) hat in dieser Saison verletzungsbedingt erst zehn Bundesligaspiele absolviert © Getty Images

Linksverteidiger Schmelzer widerspricht der jüngsten Kritik an der "Wackelabwehr" des BVB und verweist auf die Leistungen der Rückrunde. Eine Sache aber wundert ihn.

Borussia Dortmunds Linksverteidiger Marcel Schmelzer hat der jüngsten Kritik an der BVB-Defensive widersprochen. "Es ist auf jeden Fall besser als in der Hinrunde, auch wenn man ab und zu von Wackelabwehr liest", sagte Schmelzer am Dienstag in einer Presserunde und verwies auf lediglich drei Gegentore in vier Rückrundenspielen.

"Von daher ist das schon in Ordnung. Natürlich war es im letzten Spiel so, dass die Gegentore ein bisschen unglücklich gefallen sind. Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden", erklärte der 27-Jährige.

Über Kritik an seiner eigenen Person zeigte sich Schmelzer verwundert. "Echt? Das kriege ich nicht mit. Mich überrascht das schon. Muss ich ganz ehrlich sagen", so der 16-malige Nationalspieler, der einen Großteil der Hinrunde wegen eines Handbruchs ausgefallen war.

Die Defensive sieht er als Basis, um im Abstiegskampf zu bestehen. "Es ist wichtig, dass wir weiter kompakt stehen, hinten möglichst nichts zulassen und dann vorne die Tore machen. Das ist in den letzten zwei Spielen wirklich gut gelaufen", meinte der BVB-Verteidiger.

Mit sieben Zählern liegt der aktuelle Tabellen-15. derzeit in der Rückrundentabelle auf Rang fünf - punktgleich mit Bayern, Augsburg und Schalke. Nach der Hinrunde hatte der amtierende Vizemeister mit lediglich 15 Punkten noch den direkten Abstiegsplatz 17 eingenommen.

"In der Hinrunde waren wir meist die bessere Mannschaft, hatten mehr Ballbesitz, aber haben die Spiele verloren, weil wir immer in Rückstand geraten sind", so Schmelzer, der am Freitag beim VfB Stuttgart (ab 20 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) vor seinem 161 Bundesligaspiel steht.

In der Rückrunde laute die Vorgabe "zu versuchen, hinten komplett die Null zu halten, so wie man es gegen Leverkusen gesehen hat. Das war kein schönes Spiel, aber in unserer Situation interessiert das keinen, ob wir guten oder schönen Fußball spielen, sondern einfach, dass wir die Punkte einfahren."

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