Video

München - Bayerns Trainer Pep Guardiola entschuldigt sich für seinen Ausbruch gegen Schalke und begründet diesen mit seiner Herkunft. Ein Stimmungstief sieht er vor dem Spiel in Stuttgart nicht.

Pep Guardiola hat sich für seine emotionalen Ausbruch beim Spiel gegen den FC Schalke entschuldigt.

"Normalerweise muss ich unbedingt dort bleiben. Aber manchmal merke ich im Spiel nicht, dass es meine Zone ist. Es tut mir sehr leid, es war nicht korrekt. Es tut mir auch für die anderen Mannschaften in der Liga leid. Entschuldigung!", sagte der Trainer des FC Bayern vor der Auswärtspartie beim VfB Stuttgart (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER u. im Sportradio SPORT1.fm).

Beim 1:1 gegen Schalke war ein Tor für den FC Bayern zu Unrecht aberkannt worden. Guardiola war danach aus seiner Coachingzone gestürmt und hatte sich lautstark bei den Offiziellen beschwert.

"Ich bin Katalane. Dort sind wir emotionaler. Ich bin sehr emotional. Ich bin ein junger Trainer und will mich bessern. Entschuldigung. Ich hoffe, es passiert nicht wieder", sagte der Bayern-Trainer.

In Stuttgart muss er auf Abwehrspieler Jerome Boateng. Der Weltmeister wurde nach seiner Roten Karte für drei Spiele gesperrt. Die Bayern haben gegen das Urteil Protest eingelegt. "Jerome ist zu spät gekommen. Es war nicht aggressiv, er war nur zu spät am Ball. So ein Foul kann im Mittelfeld oder überall passieren. Keine Diskussion zur Roten Karte, keine Diskussion zum Elfmeter, aber drei Spiele Sperre sind zu viel", erklärte Guardiola.

Der schwache Rückrundenstart mit einem Punkt aus zwei Spielen beunruhigt den 44-Jährigen indes nicht. "Wir hatten Probleme bei den zweiten Bällen, wir hatten weniger Ballbesitz. Wir können über das Spiel in Wolfsburg sprechen, aber gegen Schalke haben wir 70 Minuten zehn gegen elf gespielt. Wir haben eine Torchance bei einem Eckball zugelassen, mehr nicht. Es war gut. Die Stimmung in der Mannschaft war die gleiche wie in der Hinrunde", sagte der Trainer. 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel