Video

Roger Schmidt von Bayer Leverkusen ist trotz der starken Verfassung des VfL Wolfsburg zuversichtlich für die anstehende Partie am Samstag (ab 15 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Sie haben einen sehr guten Kader, sich gefunden und jetzt auch Selbstvertrauen getankt. Vor allem der Heimsieg gegen Bayern war sicherlich ein Ausrufezeichen", sagte Leverkusens Trainer auf der Pressekonferenz: "Ich denke aber, dass wir gut vorbereitet und selbst auch in einer guten Verfassung sind - auch wenn wir das ergebnistechnisch nicht so zum Ausdruck bringen konnten.

Umso größer sei die Motivation, in so einem schwierigen Heimspiel als Sieger vom Platz zu gehen.

Auch zur Personalie Andre Schürrle, der mit Wolfsburg auf seinen früheren Klub trifft, nahm Schmidt Stellung.

"Wir werden nicht diese Transfers machen können wie Wolfsburg", erklärte der 47-Jährige. "Aber ich glaube Bayer Leverkusen hat immer ausgezeichnet, dass man in der Lage war, den Markt sehr gut zu kennen und dann die Spieler hierhin zu holen, die vielleicht irgendwann nochmal so gut werden, dass sie noch eine Station weiter gehen - so wie bei Schürrle."

Den Weltmeister konnte sich Bayer schlichtweg nicht mehr leisten.

"Er ist von Mainz nach Leverkusen gegangen und wurde dann so gut, dass er so teuer war, dass er in Leverkusen nicht mehr spielen konnte. Das ist unser Schicksal", meinte Schmidt.

Allerdings profitiere auch Bayer von diesem Kreislauf. "Von Teams mit weniger optimalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen holen wir eben den ein oder anderen Spieler weg", so Schmidt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel