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Karl-Heinz Rummenigge zum Geburtstag des FC Bayern
Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern © Getty Images

Der FC Bayern wird 115 Jahre alt und rühmt sich seiner Erfolge. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge warnt aber vor Selbstzufriedenheit - und hat die Menschen in Peking im Kopf.

Pünktlich zum Vereinsgeburtstag schenkt die DFL dem FC Bayern ein perfekt terminiertes Heimspiel gegen den 1. FC Köln (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1 und im Sportradio auf SPORT1.fm).

Und der Münchner Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge schwärmt mit Blick auf die mittlerweile 115 Jahre Vereinsgeschichte:

"Ich glaube, wir erleben gerade den stabilsten FC Bayern aller Zeiten", wird er in einer Grußbotschaft auf der Bayern-Webseite zitiert.

Die Bayern hätten "in den letzten beiden Jahren alle Titel gewonnen, die es in dieser Fußballwelt zu gewinnen gibt", verfügten zudem über eine "extrem gute und sympathische Mannschaft" sowie den "Vorzeige-Trainer schlechthin, um den uns weltweit selbst Topvereine beneiden".

Dazu noch die vereinseigene Allianz Arena, die "nach gerade mal zehn Jahren zur Visitenkarte unseres Klubs geworden" sei: "Diese gesamte Konstellation, in der alles so ideal zusammenpasst, hat es in 115 Jahren FC Bayern München sicherlich noch nie gegeben."

Präsident Karl Hopfner erinnert sich in einem vereinsinternen Interview: "Als ich beim FC Bayern begonnen habe, hatte der Klub zwar die glorreichen 1970er Jahre hinter sich und war ein sehr erfolgreicher Fußballverein. Aber die kommerzielle Entwicklung hat dann erst einige Jahre später eingesetzt", sagte er. "Was hier an der Säbener Straße nur durch eigene Mittel entstanden ist – ohne Kredite, Darlehen oder Hypotheken – ist eine unglaubliche Leistung."

Die Bundesliga ist für Rummenigge offenbar längst kein Maßstab mehr. "Es gibt weltweit immer noch Klubs, auf die ich mit großem Respekt blicke, ich denke vor allem an Real Madrid und den FC Barcelona", schreibt er. "Mit ihnen müssen wir uns messen, in einem globalen Wettbewerb - auf dem Platz, aber auch außerhalb."

Seine Forderung: "Der FC Bayern muss weiterhin die Menschen in München-Giesing begeistern - aber eben auch in Peking." Und das alles unter dem Motto "Zufriedenheit bedeutet Stillstand".

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