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Franco di Santo spielt für Werder Bremen
Dreht jubelnd ab: Bremens Franco di Santo erzielte gegen Freiburg sein 12. Saisontor

Freiburg - Durch den Sieg des SV Werder Bremen beim SC Freiburg klettern die Grün-Weißen in der Tabelle wieder nach oben. Die enttäuschenden Breisgauer bleiben weiter auf einem Abstiegsplatz kleben.

Der SC Freiburg bleibt in höchster Abstiegsnot: Gegen Werder Bremen, das sich für die Pokal-Blamage unter der Woche bei Arminia Bielefeld rehabilitierte, verlor der Tabellenvorletzte 0:1 (Die Highlights des Spiels im Sportradio SPORT1.fm).

Torjäger Franco Di Santo schoss die Gäste mit seinem 12. Saisontreffer zum Sieg (36.). Mit 33 Zählern ist der SV Werder inzwischen weit entfernt von den Abstiegsrängen. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

Die Bremer, die im Breisgau nicht das 50. Gegentor der Saison kassierten, dürfen nach dem fünften Sieg 2015 weiter leise vom Europacup träumen. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Charaktertest bestanden

Der Weg über den DFB-Pokal war nach dem 1:3 beim Drittligisten Bielefeld am Mittwoch vorzeitig beendet - den anschließend von Coach Viktor Skripnik geforderten Charaktertest bestanden die Werder-Profis in Freiburg mit Bravour. (Datencenter: Tabelle)

Vor 24.000 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, im ausverkauften Schwarzwald-Stadion begannen beide Teams engagiert und offensiv. Meist war aber vor dem gegnerischen Strafraum Schluss.

Es fehlten nach der kräftezehrenden englischen Woche vor allem die Genauigkeit. Torchancen waren eher Zufallsprodukte, so wie der Schuss von Freiburgs Vladimir Darida, der knapp vorbei ging (11.).

Streich verändert die Anfangself

SC-Trainer Christian Streich hatte im Vergleich zum Pokal-Sieg gegen den 1. FC Köln (2:1) seine Anfangsformation auf drei Positionen verändert.

Werder-Keeper Raphael Wolf musste in der 26. Minute erstmals ernsthaft eingreifen, als Jonathan Schmid nach einem Patzer von Werder-Innenverteidiger Jannik Vestergaard zum Abschluss kam.

Ansonsten hatte er in der ersten Halbzeit wenige Mühe mit den Freiburger Angriffsbemühungen. Durch unnötige Ballverluste und kleine Fehler im Spielaufbau machte sich der SC das Leben selbst schwer. 

Di Santo belohnt das Warten

Die Bremer, die furios in die Rückrunde gestartet waren, verließen sich in der Offensive zunächst auf Einzelaktionen - und Di Santo belohnte das Warten. Der 25 Jahre alte Argentinier traf sehenswert per Schlenzer vom linken Strafraumeck.

Drei Minuten später verpasste Fin Bartels das nächste Bremer Tor nur knapp, ehe Wolf auf der Gegenseite noch einmal gegen Oliver Sorg gefordert war (40.).

Nach der Pause bemühten sich die Gastgeber um den frühen Ausgleichstreffer, es fehlten aber zunächst schlicht die Mittel.

Zudem verhinderte SC-Torwart Roman Bürki gegen Levin Öztunali (56.) und den Ex-Freiburger Cedrick Makiadi (70.) Schlimmeres. Der eingewechselte Marc-Oliver Kempf köpfte knapp über das Bremer Tor (65.).

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