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Borussia Dortmund 1. FC Köln Juventus Turin Marco Reus
Die Dortmunder Offensive um Marco Reus wartet seit 181 Bundesliga-Minuten auf ein Tor © Getty Images

Dortmund - Kein Tempo, keine Überraschungsmomente, keine Tore: Borussia Dortmunds Offensive gibt bei der Nullnummer gegen den 1. FC Köln einmal mehr Rätsel auf. Klopp findet nur einen positiven Aspekt.

Jürgen Klopp suchte nach Argumenten, um dem Auftritt seiner Mannschaft Positives abzugewinnen.

Ihm fiel nur eines ein.

"Das einzig Gute war, dass wir gesehen haben, wie es nicht geht", meinte der Trainer von Borussia Dortmund über das 0:0 gegen den 1. FC Köln.

Seit 270 Minuten steht bei seinem Team hinten die Null, doch trotz der erwiesenen Offensiv-Qualität seit 181 Minuten auch vorn. Es ist der Grund dafür, warum sich der BVB immer noch nicht endgültig von den Abstiegsplätzen entfernt und an die Europacup-Ränge herangearbeitet hat (DATENCENTER: Tabelle).

Klopp und Reus üben Selbstkritik

"Wir können es besser, das haben wir ja schon gezeigt", ergänzte Klopp, der zwar 63 Prozent Ballbesitz, aber kaum Torchancen registrierte. "Das war zu wenig. Das war kein großer Kick. Wir haben uns zu wenig bewegt, das müssen wir uns vorwerfen lassen", meinte Nationalspieler Marco Reus selbstkritisch.

Mit statischen Ballgeschiebe ohne Überraschungsmomente und Tempo war der Defensiv-Riegel der Kölner nicht zu knacken.

"Wenn du in der ersten Halbzeit ein Tor machst, dann gehen die Räume auf, und du kannst sie wegschießen", mutmaßte Klopp anschließend. Die torgefährlichen Räume gab der FC jedoch nicht preis.

Weidenfeller vermisst Durchschlagskraft

"Es hat nicht an der Frische gefehlt, sondern an der Durchschlagskraft. Zum richtigen Zeitpunkt muss man sich richtig in den Ball reinschmeißen, um das Tor zu machen", kritisierte Torhüter Roman Weidenfeller, der zweimal sogar einen Rückstand verhinderte.

Von einem Rückschritt wollte der Weltmeister nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage (14 Punkte) nichts wissen.

Besserung gelobt

"Es ist nach wie vor eine intensive Zeit. Alles, was wir bisher erreicht haben, war absolut notwendig, um nicht jeden Tag eine Situation mit grauen Wolken zu haben", stellte Klopp fest.

Für das Champions-League-Rückspiel gegen Juventus Turin am Mittwoch, in dem sein Klub das 1:2 aus dem Hinspiel aufholen muss, gelobte Klopp Besserung: "Gegen Juventus wird es ein komplett anderes Spiel."

Es ist dringend nötig.

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