Video

Thomas Strunz hat den VfB Stuttgart in seiner SPORT1-Kolumne noch nicht abgeschrieben. Er glaubt auch nicht an einen vorzeitigen Rauswurf von Huub Stevens. Beim HSV sieht er ein entscheidendes Problem.

Hallo Fußball-Freunde,

der VfB Stuttgart hat auch gegen Hertha BSC nicht gewonnen. Dennoch kann ich mir einen Wechsel auf der Trainerbank nicht vollstellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das was bringt.

Es wäre jetzt schlau, die Kräfte zu bündeln, denn der VfB ist ja nicht abgeschlagen Letzter, und auch das Restprogramm ist nicht so schwer. Huub Stevens wird die Saison zu Ende machen.

Mit einem 0:0 endete auch die Partie zwischen Hamburg und dem BVB. Das Spiel gegen Dortmund war genau das, was den HSV auszeichnet.

Die Kolumne von SPORT1-Experte Thomas Strunz
Die Kolumne von SPORT1-Experte Thomas Strunz © SPORT1

Die kämpferische Einstellung stimmt ja, aber es gibt eben keine spielerische Entwicklung. 16 Tore sind nicht besonders viel, und so wird ein Heimspiel gegen beispielsweise Hertha BSC in zwei Wochen schon zu einem großen Problem.

Ein Problem der anderen Art hatte der FC Bayern. Die Münchner sind in Hannover nur schwer ins Spiel gekommen. Dann hatten sie auch Glück, dass der Schiedsrichter zweimal zu ihren Gunsten entschieden hat. Für 96 ist das ganz bitter.

Rein faktisch gab es in dieser Saison sieben Entscheidungen bei den Bayern, die strittig waren. Dreimal wurden sie auch benachteiligt. Daher lässt sich daraus kein Bayern-Bonus schließen.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Schiedsrichter mit Nationalspielern schon anders umgehen, weil sie da selber besonders im Fokus stehen.  

Die Auswechslung von Dante nach gerade einmal 32 Minuten ist schon ein Zeichen und ein Schlag. Aber er spielt bei Bayern München, und da sind die Maßstäbe eben andere. Das muss er wegstecken können.

Bis demnächst,

Euer Thomas Strunz

Ex-Nationalspieler Thomas Strunz wechselt sich in dieser Saison als Experte im Volkswagen Doppelpass und bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Helmer und Mario Basler ab.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel