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Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen nimmt im Volkswagen Doppelpass Bayerns Sportvorstand in Schutz - und ist bei einer wichtigen Vertragsangelegenheit zuversichtlich.

Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen hat Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer nach dessen Angriff auf Bremens Thomas Eichin in Schutz genommen.

"Der FC Bayern ist medienträchtig. Und an der Säbener Straße versammeln sich ihre Kollegen täglich. Und irgendjemand muss dann auch außerhalb des sportlichen Bereiches Rede und Antwort stehen - und das ist jetzt nun mal die Aufgabe von Matthias Sammer", sagte Bruchhagen im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Sammer hatte Eichin nach dem Champions-League Spiel der Bayern gegen Schachtjor Donezk am Mittwoch angegriffen, weil der einen Bayern-Bonus bei den Schiedsrichtern ausgemacht hatte: "Der hat beim Eishockey zwischendurch mal einen Puck an den Kopf bekommen und das sind die Spätfolgen", sagte er auf Nachfrage von SPORT1.

Bruchhagen erklärte dazu: "Wenn ich 18 Interviews am Tag gebe, dann kann es auch passieren, dass eins einmal danebengeht. Und das mit dem Puck ist halt schlichtweg danebengegangen. Aber das geht mir - wenn ich das so sagen darf - auch regelmäßig so."

Bruchhagen glaubt zudem nicht, dass es einen Bayern-Bonus gibt: "In der Gesamtbetrachtung sehe ich das nicht so. Der FC Bayern hat einfach mehr Aktionen. Der FC Bayern ist viel mehr in der gegnerischen Hälfte. Antwort auf die Frage: 'Wird der FC Bayern von den Schiedsrichtern bevorzugt?': Nein!"

SPORT1 fasst die weiteren Aussagen von Heribert Bruchhagen im Volkswagen Doppelpass zusammen.

Über den Lauf von Frankfurts Top-Torjäger Alex Meier:

"Die 19 Tore sind Ergebnis seines Trainingseifers und seiner vollen Konzentration auf Fußball. Er hat immer mehr gearbeitet als die anderen. Und das Ergebnis ist diese tolle Saison. Den Torinstinkt bringt man mit oder eben nicht.

Aber: Unsere Nationalmannschaft ist gut positioniert, sie sind Weltmeister. Da muss schon viel zusammenkommen, dass Alex Meier Nationalspieler wird. Es ist auch nicht sein Ziel."

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Über die Ziele der Eintracht:

"Wenn alles gut läuft, haben wir immer die Chance, Sechster oder Siebter zu werden. Da schauen wir natürlich hin. Es wäre lachhaft, wenn wir es ausschließen würden, auch den internationalen Fußball zu erreichen.

Wir sind erst einmal hochgradig zufrieden, dass wir nach dem gestrigen Spieltag glauben, mit dem Abstieg gar nichts mehr zu tun zu haben. Das ist ein gefährlicher Satz, darüber bin ich mir im Klaren. Aber wir sind überzeugt. Wir müssen nur noch die Abstimmung zwischen Defensive und Offensive finden. Wir müssen die Balance erreichen. Das ist noch nicht richtig gelungen."

Eintracht Frankfurt: Heribert Bruchhagen über die Vertragssache Carlos Zambrano
Carlos Zambrano wechselte 2012 vom FC St. Pauli nach Frankfurt © Getty Images

Über eine mögliche Vertragsverlängerung von Carlos Zambrano:

"Wenn ich gehe, kommt ein anderer und so ist es auch im Fall von Carlos Zambrano: Wenn Zambrano geht, kommt ein anderer. Es geht die Welt nicht unter, wenn sich was verändert. Ein Sebastian Rode ist auch gegangen und wir stehen aktuell trotzdem gut da.

Unser Manager Bruno Hübner verhandelt intensiv mit Zambrano. Er kommt aus Südamerika, da ist es immer schwer mit dem ganzen Beraterstab. Ich bin aber überzeugt, dass es gut ausgeht für die Eintracht. Von den elf Spielern, die gestern in der Startelf standen, haben neun Spieler einen gültigen Vertrag. Wir sind also gerüstet für die Zukunft."

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