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Der Ellbogenstoß von Hamburgs Valon Behrami gegen Dortmunds Henrik Mkhitaryan hätte nach Ansicht von BVB-Coach Jürgen Klopp mit einem Platzverweis geahndet werden müssen

Zunächst allerdings wollte er sich mit Verweis auf seinen Disput mit Sky-Kommentator Marcel Reif in der vergangenen Woche eigentlich nicht äußern

"Daraus ist eine Riesengeschichte entstanden. Jetzt sitzt ihr alle da und habt die Szene gesehen und wollt von mir hören, was ich denke. Dabei denkt jeder das Gleiche, außer Joe, weil es sein Job ist. Macht daraus eine Geschichte und nicht mit meinem Namen, ehrlich gesagt", sagte Klopp – um dann doch auf die Frage zu antworten:

"Es war eine Rote Karte, fertig. Ob er jetzt acht Monate nicht gespielt hat oder zwei Wochen, ob ihm die Koordination fehlt oder sonst was – sie hat gereicht, um den Arm nach oben zu nehmen und Mkhitaryan ins Gesicht zu schlagen. Ob es Absicht war oder nicht, interessiert uns im Moment nicht. Ich wünsche ihm als Mensch, dass es keine Absicht war und das glaube ich ihm sogar. Aber das ist in den meisten Fällen keine."

Darauf meinte HSV-Trainer Joe Zinnbauer mit Blick auf die Medien: "Jetzt können sie eine Geschichte machen." Klopps Replik: "Ich weiß, ich bin ein Idiot."

Zinnbauer hatte Behrami, der beim 0:0 sein Comeback nach zehn Wochen Pause wegen einer Knieoperation gegeben hatte, in Schutz genommen.  "Wir wissen, dass er gerade mal ein paar Tage auf dem Platz gestanden ist und die Koordination auch noch fehlt, aber Absicht war es mit Sicherheit keine."

Schiedsrichter Gagelmann hatte dem Schweizer für das Einsteigen gegen Mkhitaryan keine Karte gezeigt, später aber nach weiteren Fouls Gelb. Der Schweizer wandelte in der Folgezeit am Rande des Platzverweises und wurde vermutlich auch deshalb nach 60 Minuten ausgewechselt.

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