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Die Installation von Peter Knäbel als Interimscoach sorgt bei Ex-HSV-Profi Stefan Schnoor für Kopfschütteln. Die Verantwortlichen müssten sich dringend hinterfragen.

Die Trainerentscheidung beim Hamburger SV stößt bei Stefan Schnoor auf Unverständnis.

Dass Coach Joe Zinnbauer am Sonntag durch den Direktor Profifußball Peter Knäbel ersetzt wurde, habe ihn "schon sehr überrascht", erklärte der ehemalige HSV-Profi in Bundesliga Aktuell auf SPORT1.

"Man hat in dieser Konstellation mit Dietmar Beiersdorfer (Vorstandschef; Anm. d. Red), Bernhard Peters (Direktor Sport; Anm. d. Red.), Knäbel und Zinnbauer ja angeblich sehr eng zusammengearbeitet. Aber warum hat man dann nicht schon vorher Sachen angesprochen, die Zinnbauer vielleicht falsch gemacht hat, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen?", sagte der 43-Jährige und schob nach: "Da müssen sich die Verantwortlichen schon hinterfragen."

Schnoor selbst hätte sich für einen anderen Kandidaten entschieden: "Thomas von Heesen war im Aufsichtsrat, er kennt die Mannschaft und hat als Trainer auch in letzter Zeit gezeigt, dass er mit Spielern arbeiten kann - von daher wäre er für mich die logische Alternative gewesen."

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