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Trainer Viktor Skripnik hat nach dem peinlichen Aus von Werder Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld (1:3) eine Wiedergutmachung von seiner Mannschaft gefordert.

"Wir haben den Charaktertest nicht bestanden, haben schlecht gespielt und sind alle sehr enttäuscht", sagte der Ukrainer am Donnerstag vor der Partie beim Tabellenvorletzten SC Freiburg (Samstag, 15.30 LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER): "Wir müssen eine Reaktion zeigen. Jeder Spieler hat von uns seine Kritik bekommen."

Skripnik machte aus seinem Frust erneut keinen Hehl. "Wir können jeden schlagen und auch gegen jeden verlieren. Das macht mich traurig", sagte er und kritisierte seine wieder löchrige Abwehr.

"Wir haben wieder drei Tore gekriegt - das ist echt ärgerlich. Es ist ein echt schlechtes Spiel von uns gewesen", sagte Skripnik, der sein Team vor einem Negativlauf warnte: "Wenn du in Freiburg verlierst und dann Bayern kommt, hast du plötzlich drei Niederlagen in Folge. Wir wollen deshalb unbedingt eine Reaktion zeigen."

Vor einer Woche hatte Werder spektakulär 3:5 gegen den VfL Wolfsburg verloren. Mit 49 Gegentreffern stellen die Hanseaten die Schießbude der Liga. Gegen Freiburg setzt Skripnik wieder auf Stammtorwart Raphael Wolf, nachdem Winter-Zugang Koen Casteels in Bielefeld eine Chance bekommen hatte: "Es ist gängige Praxis, dass im Pokal der zweite Torwart spielt, jetzt kommt Bundesliga, da spielt Rapha."

Unterdessen ist Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede zweieinhalb Wochen nach seiner Beckenprellung ins Mannschaftstraining des Tabellenneunten zurückgekehrt. "Er kann uns bestimmt verbessern", sagte Skripnik.

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