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Valentin Stocker (r.) von Hertha BSC feiert ein Tor
Berlins Valentin Stocker (r.) erzielte gegen Paderborn seinen ersten Saisontreffer © Getty Images

Berlin - Im Kampf um den Klassenerhalt hält Hertha BSC mit dem Sieg über Paderborn einen direkten Konkurrenten auf Distanz. Die Ost-Westfalen setzen ihre Negativ-Serie dagegen fort.

Hertha BSC hat in der Bundesliga dank Valentin Stocker und Joker Nico Schulz einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Beim 2:0 (0:0) im Kellerduell gegen den SC Paderborn gelang zunächst dem Schweizer Nationalspieler Stocker mit seinem ersten Saisontor (68.) das 1:0, ehe der erst in der 74. Minute eingewechselte Schulz in 88. Minute endgültig alles klar machte. Die Berliner rückten durch den Sieg mit 32 Punkten auf den elften Rang vor. (Datencenter: Tabelle)

"Das war ein zähes Spiel, das war Abstiegskampf. Das war über weite Strecken kein schönes Spiel, aber wir sind geduldig geblieben und haben auf unsere Chancen gewartet. Am Ende haben wir verdient gewonnen", sagte ein zufriedener Hertha-Manager Michael Preetz nach bei Sky: "Aber wir müssen noch einige Punkte holen". (Die Highlights zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Der Gäste indes setzten ihre Talfahrt fort. Die Ost-Westfalen blieben auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg und Tor und damit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zudem sah Patrick Ziegler seine fünfte Gelbe Karte und fehlt im nächsten Spiel gegen den FC Augsburg. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

Berlin bestimmt das Geschehen

Vor 44.031 Zuschauern begann Hertha engagiert. Nach Ballverlust machten Fabian Lustenberger und Co. sofort Jagd auf den Ball. Auch im Spielaufbau gab es zunächst hoffnungsvolle Ansätze. Entweder mit Doppelpässen über die Flügel oder mit weiten Diagonalbällen erarbeiteten sich die Hausherren Raumgewinn. In der ersten Halbzeit hatten die Berliner knapp 60 Prozent Ballbesitz. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Paderborn glaubte wohl, eine spielerisch überlegene Mannschaft vor sich zu haben und igelte sich hinten ein. Nach ein paar anfänglichen Tempovorstößen über rechts mit Jens Wemmer und Mario Vrancic war das Pulver nach vorne verschossen. Stattdessen verschanzten sich die Gäste mit zwei Viererketten in der eigenen Hälfte und warteten auf Fehler der Hausherren.

Chancen lange Mangelware

Echte Chancen sprangen lange Zeit für beide Mannschaften nicht heraus. Hertha drängte zwar, doch am Strafraum war oft Endstation.

In der 35. Minute tauchte Peter Pekarik am langen Pfosten auf, brachte den Ball aber nicht im leeren Tor unter. Stocker vergab kurz vor der Halbzeit per Drehschuss - ansonsten plätscherte das Spiel so vor sich hin.

Hertha wartet ab

Auch nach der Pause änderte sich das Spiel zunächst nicht sonderlich. Paderborn wurde zwar etwas mutiger und näherte sich dem Berliner Tor. Vrancics Schuss und Wemmers Kopfball verpassten aber das Ziel.

Hertha zeigte keine besondere Eile, ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, um die Gäste aus der Abwehr zu locken und zog ich mit der destruktiven Spielweise den Ärger der Zuschauer zu.

Ein Freistoß muss es richten

Immer häufiger bissen sich Stocker und Kalou in Zweikämpfen fest, Haraguchi hatte nach Stocker-Vorarbeit in der 65. Minute eine der wenigen Chancen.

Zum 1:0 benötigten die Hausherren eine Standardsituation. Nach einem Freistoß von Marvin Plattenhardt klatschte Paderborns Keeper Lukas Kruse den Ball an die Latte, per Nachschuss war Stocker zur Stelle. Schulz machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf.

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