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Borussia Dortmund v Bayern Muenchen - DFB Cup Final
Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (r.) war seit den siebziger Jahren Bayerns Vereinsarzt © Getty Images

Karl-Heinz-Rummenigge will das Kriegsbeil mit dem Ex-Teamarzt Dr. Müller-Wohlfahrt begraben. Die Spieler der Bayern dürfen ihn weiter konsultieren.

Der Rauch um den Ärztestreit und den anschließenden Rücktritt von Dr. Hans-Wilhelm Wohlfahrt bei Bayern München verzieht sich: Nach dem starken 6:1 im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League gegen den FC Porto und dem Einzug ins Halbfinale der Königsklasse stellt Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge dem ehemaligen Vereinsarzt eine neue Rolle in Aussicht.

"In ein paar Wochen werden wir uns mal Treffen und das ganze Thema Revue passieren lassen", erklärte Rummenigge in der Bild: "Er ist ja ein Mann mit hohen Erfahrungswerten. Erst mal müssen wir ein neues Konzept schaffen. Und vielleicht kann er da Ratschläge geben." Zudem versicherte der FCB-Boss, "dass wir ihn in stilvoller Form bayern-like verabschieden wollen, wenn sich alles beruhigt hat".

Ein Müller-Wohlfahrt-Verbot für die Spieler des FC Bayern wird es im übrigen durch den Klub nicht geben.

"Pep hat kein persönliches Problem mit Dr. Müller-Wohlfahrt. Das ist völlig in Ordnung. Wir sind ja nicht kleinkariert", so Rummenigge.

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