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Viktor Skripnik spielte früher selbst für Werder Bremen
Viktor Skripnik spielte früher selbst für Werder Bremen © Getty Images

Trainer Viktor Skripnik vom SV Werder Bremen aus der Bundesliga geht nach der unerwarteten Verpflichtung von Bruno Labbadia als neuen Coach des taumelnden Hamburger SV unbeeindruckt in das Duell der hanseatischen Erzrivalen.

"Es lässt sich schwer sagen, ob der Wechsel ein Vorteil oder Nachteil ist. Es ist unsere Pflicht und Aufgabe, die drei Punkte hier zu behalten", sagte Skripnik vor dem Nordderby gegen den Tabellenletzten (Sonntag, ab 15 Uhr im Sportradio auf SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Skripnik erwartet aggressive Hamburger. "Der HSV steht auf dem letzten Platz, sie wollen und müssen etwas bewegen", sagte der Ukrainer: "Die Hamburger werden als Tabellenletzter sicher nicht nach Bremen fahren, um zu verlieren und sich dann auf das nächste Heimspiel zu konzentrieren."

Seine eigene Mannschaft müsste er nicht noch einmal extra motivieren: "Normalerweise machst du die Aufstellung und sagst: 'Viel Glück.'"

Werder geht als Favorit in die Partie. Der Tabellenneunte gewann die letzten vier Heimspiele gegen Hamburg, die letzten drei sogar ohne Gegentreffer.

Einem möglichen Wechsel von Innenverteidiger Jannik Vestergaard schob Skripnik einen Riegel vor. "Wir wollen ihn langfristig halten", sagte er. Und Sportchef Thomas Eichin ergänzte: "Wir haben nicht vor, ihn abzugeben."

Laut Informationen der Bild-Zeitung soll der Premier-League-Klub FC Everton an dem Dänen Interesse haben und bereit sein, bis zu zehn Millionen Euro für Vestergaard zu zahlen.

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