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Holger Badstuber ist Fragen nach seiner langen Auszeit leid. Der Verteidiger blickt in die Zukunft und berichtet über die besonderen Herausforderungen unter Pep Guardiola

Holger Badstuber will sein Image als Langzeitverletzer ablegen.

Der Innenverteidiger des FC Bayern ist es leid, immer wieder auf seine Leidenszeit angesprochen zu werden.

"Wenn ich immer nur über dieses Thema rede, dann bleibt das auch in den Köpfen der Leute! Klar, das gehört zu meiner Geschichte, am Anfang der Rückrunde habe ich ja auch geredet. Aber jetzt will ich das Bild umdrehen", sagte der 26-Jährige in der Süddeutschen Zeitung.

Badstuber hatte sich im Dezember 2012 das Kreuzband gerissen und kehrte nach mehreren schweren Verletzungen erst in dieser Saison wieder auf den Rasen zurück.

Nach seiner langen Auszeit steht der Nationalspieler beim in seiner Abwesenheit extrem erfolgreich spielenden FC Bayern vor einer schweren Aufgabe – vor allem weil sich das Spiel des deutschen Rekordmeisters unter Trainer Pep Guardiola sehr verändert hat.

"Ich komme nach der Pause nicht nur in den Profibetrieb zurück, sondern zum FC Bayern in das Team von Pep Guardiola", erklärte der Linksfuß. Seine Rückkehr sei daher "etwas durchaus Anspruchsvolles".

Bayern verteidigt unter dem Spanier meist sehr hoch und stellt die  Verteidiger um Badstuber so vor große Herausforderungen: "Klar, denn hinter uns ist ja noch eine riesige Fläche zu verteidigen. Das ist das Schwierigste für einen Verteidiger, wenn er einen großen Raum zu verteidigen hat."

Badstuber mahnte deshalb zu mehr Vorsicht im Spiel, sollte das Pressing im vorderen Bereich des Spielfelds nicht funktionieren.

"Diese Risiko-Abwägung muss in unsere Köpfe rein", sagte der Abwehrmann.

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