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München - Alaba verletzt, Badstuber fraglich. Guardiola gehen vor dem Spiel bei Borussia Dortmund die Alternativen in der Defensive aus. Besonders Alabas Variabilität wird vermisst.

Die Erinnerungen sind noch immer sehr frisch, obwohl schon einige Zeit seitdem vergangen ist. Wie der FC Bayern von Borussia Dortmunds Offensive überrumpelt wurde, überrannt wurde.

Von den schnellen Stürmern namens Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang

In der Hinrunde gewann der FC Bayern zwar mit 2:1 gegen den BVB, doch in den Begegnungen zuvor sah die Münchner Defensive häufig sehr alt aus.

Die Partie zuvor verlor der Rekordmeister mit 0:3. Eine Schmach.  

Problem nun: Vor der Partie am Samstagabend (ab 18.15 Uhr LIVE im Sportradio auf SPORT1.fm und im LIVETICKER) ist gerade der Defensivverbund des FC Bayern empfindlich geschwächt. 

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Durch die Ausfälle von David Alaba und Holger Badstuber stellt sich die Abwehr im Grunde von alleine auf, wahrscheinlich in Form einer Viererkette, weil die Variabilität Alabas fehlt. 

Der Österreicher erlitt am Dienstagabend im Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina einen Innenbandriss, wird den Bayern rund sieben Wochen fehlen.

Badstuber leidet seit der Partie zwischen Deutschland und Australien unter muskulären Problemen, trainierte auch am Donnerstagvormittag nicht. Sein Einsatz: unwahrscheinlich.

So wird Trainer Pep Guardiola kaum etwas anderes übrig bleiben, als Juan Bernat und Rafinha die Außenverteidigerpositionen bekleiden und Boateng neben Dante oder Medhi Benatia innen verteidigen zu lassen. 

Die einzige weitere Option ist, Philipp Lahm aus dem Mittelfeld zurück auf eine der beiden Außenverteidigerpositionen zu ziehen. 

Dann müssten wohl Bastian Schweinsteiger und Xabi Alonso die Doppelsechs bilden.  Die beiden Weltmeister harmonierten bislang aber nicht wirklich und wurden für ihre gemeinsamen Auftritte kritisiert.

So oder so: Die Gefahr aus Münchner Sicht könnte (mal wieder) die Schnelligkeit der Dortmunder werden. Gerade Dante, bei Guardiola sowieso schon ziemlich in Ungnade verfassen, würde wohl ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Bayerns Schlussmann Manuel Neuer sagte in dem Zusammenhang: "Wir müssen vielleicht ein bisschen umdenken und unser Spiel wird sich etwas verändern." (Zur Meldung: Auch Ribery fällt aus)

Etwas anderes wird den Bayern auch kaum übrig bleiben. Denn: Schon bei der jüngsten Niederlage gegen Gladbach wurde das Guardiola-Team zweimal klassisch ausgekontert, vor allem weil die Abwehr sehr hoch stand.

Guardiola wird es bemerkt haben – und ändern?

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