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Trennung offenbar im Streit: Coach Pep Guardiola (l.) und Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, ehemaliger Mannschaftsarzt des FC Bayern
Trennung offenbar im Streit: Coach Pep Guardiola (l.) und Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, ehemaliger Mannschaftsarzt des FC Bayern © imago

Im Zoff mit Ex-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gibt sich Bayern-Coach Pep Guardiola unversöhnlich. Eine direkte Kommunikation gebe es nicht.

Zehn Tage nach dem überraschenden Bruch mit Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat Pep Guardiola wenig versöhnliche Töne angestimmt.

"Er ist ein großartiger Arzt. Aber er ist gegangen", sagte der Trainer des FC Bayern im ZDF-Sportstudio über den langjährigen Mannschaftsarzt.

Eine direkte Kommunikation zwischen Guardiola und Müller-Wohlfahrt über die verletzten Profis, die zum Großteil den 72-jährigen Mediziner nach wie vor konsultierten, gebe es nicht mehr, ergänzte Guardiola.

"Ich spreche mit dem Arzt an der Säbener Straße", ergänzte der Coach, der mit Müller-Wohlfahrt zuvor einen monatelangen Machtkampf ausgetragen haben soll.

Dass sich Profis wie Arjen Robben weiterhin vom Ex-Mannschaftsarzt behandeln lassen, stört Guardiola nach eigener Auskunft nicht.

"Wenn sie ihm vertrauen - wunderbar", so der Spanier. "Wenn sie sich in den USA operieren lassen wollen - wunderbar. Ich möchte nur, dass meine Spieler möglichst schnell wieder zurückkehren. Wenn sie acht Wochen verletzt sind, am liebsten schon nach sieben Wochen. Das ist alles, was ich will."

Müller-Wohlfahrt war im Anschluss an das 1:3 der Bayern beim FC Porto im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zurückgetreten. Seitdem wird die Mannschaft interimsmäßig von Volker Braun medizinisch betreut.

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