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Bruno Labbadia Hamburger SV - Training & Press Conference
Bruno Labbadia trainiert zum zweiten Mal den Hamburger SV © Getty Images

Neu-Trainer Bruno Labbadia (49) vom taumelnden Hamburger SV zieht bei dem Bundesliga-Dino die Zügel an.

"Wenn es irgendeinen gibt, der nicht mitzieht, hat er keine Chance", sagte Labbadia im Kurztrainingslager des Tabellenletzten vor dem Nordderby bei Werder Bremen (ab 15.15 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER): "Es zählt nur eins: Ärmel hochkrempeln."

Neben der Arbeit auf dem Platz war Labbadia einen Tag nach seiner überraschenden Verpflichtung vor allem auch als Psychologe gefragt.

"Der eine braucht einen Tritt, der andere muss gestreichelt werden", sagte der Nachfolger von Interimstrainer Peter Knäbel: "Das Wort Reset habe ich auch in den Mund genommen." Zudem beschwört Labbadia nach der Kabinenschlägerei zuletzt zwischen Johan Djourou und Valon Behrami dem Zusammenhalt im Team: "Ein Störenfried hat hier nichts mehr zu suchen."

Vor der richtungweisenden Partie gegen den Erzrivalen warten die Hamburger seit acht Spielen auf einen Sieg, seit fünf Partien auf ein Tor. Trotzdem geht Labbadia zuversichtlich in die Partie.

"Gleich ein Hexenkessel, da habe ich Bock drauf", sagte der ehemalige Stürmer, der vor allem die Torflaute des HSV in den Griff bekommen muss. Mit nur 16 Toren stellen die Hamburger den schlechtesten Angriff der Liga. Der HSV weilt noch bis zum Freitag in Rotenburg an der Wümme in einem Mini-Trainingslager.

Labbadia ist nach Mirko Slomka, Joe Zinnbauer und dem eigentlichen Sportchef Peter Knäbel bereits der vierte HSV-Trainer in dieser Saison.

Am Mittwoch hatte er einen Vertrag bis Sommer 2016 unterschrieben. Der Kontrakt ist auch für die 2. Liga gültig.

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