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Horst Hrubesch spielte von 1978 bis 1983 beim HSV
Horst Hrubesch spielte von 1978 bis 1983 beim HSV © Getty Images

Klub-Idol Horst Hrubesch hofft im Abstiegskampf des Hamburger SV auf Unterstützung des Fußball-Gottes.

"Es gibt nur noch Arbeiten und Beten für den HSV", sagte der Trainer der U-21-Nationalmannschaft an seinem 64. Geburtstag am Freitag in der Hansestadt: "Du musst selber alles tun und darauf hoffen, dass du das Glück hast und dir von oben einer hilft. Ich wünsche mir, dass sie die Klasse halten."

Im Nordderby am Sonntag bei Werder Bremen sieht Hrubesch, der von 1978 bis 1983 für den Bundesliga-Dino stürmte, durchaus Chancen für den Tabellenletzten.

"Werder Bremen ist nicht unschlagbar. Es ist nicht so, dass der HSV nicht gewinnen kann", sagte der frühere Stürmer bei einem Pressetermin des Radrennens Hamburg Cyclassics, bei dem Hrubesch mit dem Nachwuchsstab des DFB am 23. August an den Start gehen wird.

Bei der Europameisterschaft in Tschechien (17. bis 30. Juni) strebt Hrubesch den nächsten Titelgewinn des DFB an. "Wenn man die Qualität hat, muss man sich auch klar outen", sagte er: "Ich habe mir als Spieler und als Trainer immer klare Ziele gesetzt. Nach der Qualifikation und den Play-offs, die wir gespielt haben, können wir auch mit breiter Brust dorthin fahren."

Die deutsche Auswahl war ohne Niederlage durch die Qualifikation marschiert und hatte sich in den Play-offs mit zwei Siegen (3:0, 2: 0) im Oktober souverän gegen die Ukraine durchgesetzt.

Die U 21, zuletzt 2009 unter Hrubesch mit späteren Topstars wie Manuel Neuer oder Mesut Özil Europameister, startet am 17. Juni gegen Serbien in die EM. Weitere Gruppengegner sind Dänemark (20. Juni) und Gastgeber Tschechien (23. Juni).

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