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München - Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärt im Volkswagen Doppelpass die Ruhe beim 1. FC Köln und ist stolz auf die Saison. Den nächsten Jahren blickt er optimistisch entgegen.

Kölns Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke hat sich im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 stolz auf die bisherige Saison des 1. FC Köln gezeigt und die Ruhe in der Domstadt als wichtigen Faktor ausgemacht.

"Das ist ein Werk von allen Beteiligten im Vorstand. Die Zeit war reif, das ständige Auf und Ab hat die Leute genervt", sagte Schmadtke: "Mit unserer Art und Weise, nicht ganz so aufgeregt zu sein und auch mal eine Nacht über eine Entscheidung zu schlafen, sind wir gut gefahren. Das wird von der ganzen Stadt mitgetragen."

Der FC liegt nach dem 30. Spieltag auf dem zwölften Tabellenplatz und hat sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

"Hervorragende Quote"

"Das ist eine hervorragende Quote für einen Aufsteiger", freute sich Schmadtke: "Es wird so getan, als wären wir ewig dabei - aber man muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass wir und Paderborn die Aufsteiger sind."

Kölns Spordirektor ergänzte: "Wir haben Selbstvertrauen, spielen eine extrem stabile Saison, zeigen guten Fußball und waren nie in akuter Gefahr. Immer wenn es eng hätte werden können, hat die Mannschaft nachgelegt."

Klassenerhalt noch nicht fix

Den Klassenerhalt sieht er trotz des 1:1 gegen Bayer Leverkusen aber noch nicht gesichert. 

"Schauen wir uns mal die Tabelle genauer an. Wir haben ja heute auch noch ein Spiel von jemandem, der unten ist. Sollten die Paderborner gewinnen, könnte es nochmal eng werden", sagte er.

Schmadtke ist aber optimistisch: "Ich würde mal sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächste Saison auch Bundesliga spielen, sehr hoch ist."

Als Zielsetzung gibt Kölns Sportdirektor für die nächsten drei bis vier Jahre noch Platz 10 aus, erst danach wagt er auf mehr zu hoffen: "Köln kann da eine Wucht entwickeln, dass man über mehr nachdenken kann."

Schmadtke bei Horn zuversichtlich

Was einen Verbleib des starken Torhüters Timo Horn angeht, ist Schmadtke zuversichtlich.

"Ich habe nicht den Eindruck, dass er uns in absehbarer Zeit verlassen will. Er fühlt sich wohl bei uns", sagte der Sportdirektor und erklärte, es liege kein Angebot für den Keeper vor.

Völlig ausschließen könne er einen Abgang irgendwann aber natürlich nicht, fügte Schmadtke an und sagte: "Wenn der Spieler sagt, 'Die Herausforderung interessiert mich' und die wirtschaftliche Komponente passt für uns auch, dann wird man sich einig werden."

Chance für Zoller, Weiser nicht im Fokus

Beim derzeit an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehenen Stürmer Simon Zoller sieht Schmadtke Fortschritte.

"Wir haben seinem Wunsch entsprochen und es ist gut, dass er diesen kleinen Schritt zurück macht", erklärte der Sportdirektor und stellte Zoller eine Zukunft beim FC in Aussicht: "Wenn er gestärkt zurückkommt und ein paar Dinge anders macht, als im letzten Sommer, dann wird er auch bei uns wieder eine gute Rolle spielen."

Eine kolportierte Rückholaktion von Bayerns Mitchell Weiser sei dagegen aktuell kein akutes Thema, sagte Schmadtke: "Mitchell Weiser ist ein interessanter Spieler. Aber klar ist: Das ist nicht die Position, worauf unser Hauptaugenmerk liegt."

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