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Die Pfiffe der eigenen Fans gegen Davie Selke wegen des Wechsels von Werder Bremen zu Zweitligist RB Leipzig haben den Jungstar getroffen.

"Natürlich gingen die Pfiffe nicht spurlos an mir vorbei", sagte der 20 Jahre alte Stürmer der Sport Bild: "Denn ich habe viel miterlebt, wie die Werder-Fans einen immer supporten - und dann gibt es Pfiffe."

Grundsätzlich sei er aber "mental stark" und könne mit der Situation "gut umgehen", sagte Selke.

Der U-20-Nationalspieler verteidigte zudem seinen freiwilligen Abstieg in die 2. Liga zum ungeliebten Emporkömmling für acht Millionen Euro.

"Leipzig hat große Ziele. RB will nicht nur in die Bundesliga aufsteigen, sondern sich in naher Zukunft auch in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Und ich will ein Teil des Projekts sein", sagte Selke.

Seine Vertrautheit zu RB-Sportdirektor Ralf Rangnick, den er noch aus seiner Jugendzeit bei 1899 Hoffenheim kennt, habe auch eine Rolle gespielt.

"Es war die schwierigste Entscheidung in meiner Laufbahn. Auch wenn es für alle Seiten eine Win-Win-Situation ist und Werder auch viel Geld für mich bekommt", sagte der Angreifer, der sein eigenes Gehalt bei seinem neuen Arbeitgeber aber auch kräftig aufstocken konnte. "Natürlich wechselt niemand freiwillig den Arbeitgeber, um sich finanziell zu verschlechtern."

Allerdings hätte er bei ausländischen Klubs, die ebenfalls Interesse gezeigt hätten, "deutlich mehr verdienen können", sagte Selke.

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