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Ex-Dortmund-Star Karl-Heinz Riedle spricht im Volkswagen Doppelpass über Thomas Tuchel. Der künftige Borussen-Trainer könne erfolgreich sein, müsse aber einiges beachten.

Karl-Heinz Riedle kann sich gut vorstellen, dass Thomas Tuchel als Trainer auch bei Borussia Dortmund erfolgreich ist. "Er kann das erfüllen", sagte der ehemalige Spieler des BVB im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Allerdings warnte er auch: "Für den neuen Trainer wird es ein schwieriges Erbe werden. Jürgen Klopp hat in diesem Verein einiges hinterlassen. Das wird es ihm nicht einfach machen."

Tuchel wird ab Sommer den Job von Jürgen Klopp übernehmen, wie der BVB am Sonntagmittag mitteilte. Der Ex-Trainer von Mainz 05, erklärte Riedle, habe jetzt noch genügend Zeit, um sich intensiv auf seinen neuen Arbeitsplatz vorzubereiten.

"Wichtig wird sein, dass er der Spielphilosophie von Jürgen Klopp sehr nahe kommt. Die Spieler sind das über einige Jahre hinweg gewohnt."

SPORT1 hat die Aussagen zusammengefasst. Karl-Heinz Riedle über:

Klopps Abschied:

"Es war natürlich eine totale Überraschung. Für jeden Borussen-Fan und für das ganze Umfeld von Borussia Dortmund war es im ersten Moment ein riesiger Schock. Klopp will den Weg für einen neuen Trainer frei machen, der seine eigenen Ideen einbringen kann. Dieses Jahr war ein Leidensweg. Klopp hat für sich entschieden, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Für den neuen Trainer wird es sicherlich nicht einfach werden."

Klopps Zukunft:

"Ich denke nicht, dass Klopp müde ist und jetzt ein Jahr irgendwo auf der Couch liegt. Man wird ihm immer dankbar sein. Der Hype ist nicht zu groß."

den Abgang von Bayerns Teamarzt Müller-Wohlfarth :

"Es gibt eine langjährige Beziehung zwischen Spielern wie Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und vielen anderen zu Dr. Müller-Wohlfarth. Diese wird auch nicht enden, obwohl er nicht mehr Mannschaftsarzt beim FC Bayern München ist. Die Spieler werden weiterhin zu Müller-Wohlfarth gehen. Diese Vertrauensbasis wird aufrecht erhalten bleiben. Ich bin auch immer zu dem Arzt gegangen, dem ich vertraut habe."

Pep Guardiola:

"Ich denke mit Pep Guardiola hat der FC Bayern einen der besten Trainer - vielleicht sogar  den besten Trainer - der Welt. Es kann natürlich sein, dass er gehen wird, falls es nicht gut läuft. Da stellt sich die Frage, was Bayern macht, falls sie in der Champions League gegen Porto ausscheiden. Auf dem Papier war das schließlich mit Monaco zusammen die schwächste Mannschaft. Sollten sie noch  gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal ausscheiden, dann bin ich gespannt, wie es weiter geht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Pep Guardiola eine schnelle Entscheidung bezüglich einer Vertragsverlängerung aufdrücken lässt."

Hannover 96:

"Die Situation ist natürlich schon gravierend. Hannover hat auch nicht unbedingt ein leichtes Restprogramm. Die einzige Möglichkeit etwas zu machen, besteht darin, nicht länger zu warten. Natürlich steht auch der Manager Dirk Dufner in der Kritik. Das muss er sich auch mit anrechnen lassen. Er ist genauso in der Verantwortung wie der Trainer."

den HSV :

"Es war schon letztes Jahr das Problem, dass sie knapp vorm Abstieg waren. Dieses Jahr wiederholt sich das wieder. Peter Knäbel hat dann auch noch eine vernichtende Serie hingelegt. Labbadia macht einen sehr frischen Eindruck. Ich denke schon, dass er der richtige Trainer für den HSV ist. Ich traue ihm alles zu. Ich glaube, dass er das noch umbiegen kann."

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