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Thomas Schaaf (r.) und Viktor Skripnik Eintracht Frankfurt v SV Werder Bremen - Bundesliga
Thomas Schaaf (r.) und Viktor Skripnik beim Hinspiel in Frankfurt © Getty Images

Viktor Skripnik glaubt, dass sich Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt wegen Thomas Schaaf schwer tun wird. Dennoch freut er sich auf die Rückkehr seines Ex-Trainers.

Trainer Viktor Skripnik vom SV Werder Bremen glaubt, dass Thomas Schaaf vom Gegner Eintracht Frankfurt aufgrund seiner Vergangenheit bei den Hanseaten für die Begegnung am Samstag (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) die besseren Ausgangsposition hat.

"Die haben uns im Hinspiel 5:2 geschlagen (im Hinspiel, Anm. d. Red.). Es war ein Plus, dass Thomas einige Spieler kennt. Ich glaube, das ist ein Vorteil", sagte der Ukrainer, der oft mit Thomas Schaaf verglichen wird, auf der Pressekonferenz.

Auf das Treffen mit seinem ehemaligen Trainer freue sich Skripnik: "Thomas ist eine Riesenlegende. Wir hoffen aber, dass unsere Fans uns bejubeln und wir nach dem Spiel feiern können." Er fügte an: "Es ist das zweite Spiel gegeneinander, so langsam ist das Normalität."

Thomas Schaaf SV Werder Bremen Deutscher Meister 2004 Meisterfeier
Thomas Schaaf bei der Meisterfeier von Werder Bremen 2004 © Getty Images

Thomas Schaaf war 42 Jahre lang bei Werder Bremen als Spieler und Trainer aktiv. Seit Saisonbeginn trainiert er die Eintracht.

Sportdirektor Thomas Eichin drückte ebenfalls seine Wertschätzung für den 54 Jahre alten Ex-Coach aus, der die Hanseaten während seiner Trainerzeit von 1999 bis 2013 zu einer deutschen Meisterschaft führte und dreimal mit ihnen den DFB-Pokal gewann.

"Wir alle freuen uns. Er ist eine Legende", sagte Eichin, der schnell das Spiel in den Vordergrund rückte: "Wir wollen Eintracht Frankfurt schlagen. Darum geht es, um nichts anderes."

Dank einer starken Rückrunde der Grün-Weißen liegen die Hessen inzwischen drei Zähler hinter Werder.

Eichin hofft noch auf die Qualifikation für die Europa League: "Wir werden das volle Kanne angehen. Am Samstag wollen wir den ersten Schritt machen." Werder ist mit 38 Punkten Neunter und liegt drei Zähler hinter den begehrten internationalen Plätzen. "Wir gucken ohne Stress, was am Ende passiert", sagte Skripnik. 

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