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SC Freiburg v SC Paderborn 07 - Bundesliga
Vladimir Darida (l.) und Srdjan Lakic kämpfen verbissen um den Ball © Getty Images

Freiburg - Freiburg muss zu Hause einen großen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. Paderborn überholt die Breisgauer dank Doppelpacker Rupp in der Tabelle.

Ein Doppelpack von Joker Lukas Rupp hat dem SC Paderborn einen Big Point im Abstiegskampf bescherte. Die Ostwestfalen siegten 2:1 (0:1) beim direkten Konkurrenten SC Freiburg, zogen damit an den Breisgauern vorbei und verließen am 31. Spieltag der Bundesliga die Abstiegsränge. (Service: Tabellenrechner)

Nils Petersen erzielte mit seinem siebten Rückrundentor zunächst die verdiente Führung der Gastgeber (40.), der eingewechselte Rupp sorgte aber mit seinen beiden Treffern (70./80.) für den Paderborner Auswärtssieg. (Datencenter: Spielplan und Tabelle)

In einer sehr durchwachsenen Anfangsphase vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion gelang beiden Teams aus dem Spiel heraus nur wenig. Fehlpässe und kaum durchdachte Angriffe prägten das Spiel.

Streich rotiert

Paderborns Marc Vucinovic sorgte nach neun Minuten per direktem Freistoß erstmals für Gefahr. Aus knapp 20 Metern ging sein Schuss aber am rechten oberen Winkel vorbei.

Nach der Aufholjagd zum 2:2 am vergangenen Wochenende beim VfB Stuttgart hatte Streich sein Team ordentlich durchgewürfelt - vier Neue standen zum Anpfiff auf dem Rasen.

SCP-Coach Andre Breitenreiter war wegen der Sperren von Michael Heinloth und Mario Vrancic zu zwei Wechseln gezwungen, er brachte den auffälligen Vucinovic und Patrick Ziegler.

Mehmedi vergibt Großchance

Die Ostwestfalen, die ihre vorausgegangenen vier Auswärtsspiele mit 0:11 Toren verloren hatten, gerieten nach gut 20 Minuten immer mehr in die Defensive. (Mehr Statistiken zum Spiel)

Sie profitierten aber weiterhin davon, dass auch den Gastgebern trotz der teils deutlichen Überlegenheit nicht viel einfiel. Ebenfalls per Freistoß hatte Jonathan Schmid die bis dahin beste Freiburger Gelegenheit (21.).

Admir Mehmedi hätte in der 28. Minute zur Führung treffen müssen, als er den Ball allein vor SCP-Torwart Lukas Kruse gut mitnahm. Der Schweizer scheiterte aber an seinen Nerven und am gut reagierenden Kruse.

Freiburg klar besser

Fünf Minuten später musste zudem Mike Frantz angeschlagen den Rasen verlassen, für ihn wechselte Streich Maximilian Philipp ein. Die Freiburger ließen dennoch nicht nach und kamen durch Petersen zur völlig verdienten Führung.

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe war Freiburg weiterhin das klar bessere Team, verpasste aber das frühe zweite Tor. Abwehrchef Pavel Krmas scheiterte per Kopf an Kruse (56.).

Die Gäste wurden in der Folge wieder etwas mutiger, aber zunächst ohne großen Erfolg. Dann schlug doch noch Joker Rupp zu und drehte die Partie komplett.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker

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