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Der ehemalige VfB-Coach Armin Veh hat im Volkswagen Doppelpass Zweifel an der Qualität der Mannschaft des Tabellenletzten VfB Stuttgart geäußert.

"An Zufälle glaube ich nicht. Ich habe damals ja gesagt, dass wir auch das Glück nicht gehabt haben. Vom Glück kann man da aber jetzt nicht mehr sprechen. Wenn du dich immer reinhaust und trotzdem die Spiele verlierst, muss es auch mit der Klasse zu tun haben", sagte Veh.

Veh war im November 2014 zurückgetreten, weil dem VfB "das sportliche Glück fehle" und er das als sportlicher Verantwortlicher auch auf sich projizierte. Dies sieht er mittlerweile nicht mehr als Hauptgrund für den sportlichen Misserfolg Stuttgarts.

"Hätte größeren Umbruch geben müssen"

"Es hätte aus meiner Sicht einen größeren Umbruch geben müssen. Ich habe schon in der Vorbereitung dem Fredi (Bobic, damals Sportdirektor des VfB Stuttgart , Anmerk. d. Red.) gesagt, dass wir noch etwas machen müssen. Aber du bist natürlich auch an das Budget gebunden. Du kannst nicht einfach sagen, du brauchst den und den", sagte Veh.

Veh verriet, auf welchen Positionen er sich Verstärkungen gewünscht hätte: "Wir hätten damals im Sommer vielleicht im Abwehrbereich was tun müssen und im Zentrum, vielleicht auch links hinten. Vom Budget her müssten die Stuttgarter eigentlich auf Platz 8 oder 9 liegen."

An dem Charakter der Mannschaft zweifelte Veh aber nicht: "Die Mannschaft ist immer fleißig, trainiert gut und spielt auch ordentlich. Es passieren nur zu oft so einfache Fehler, die dazu führen, dass man Spiele wie gegen Schalke verliert. Darum stehen sie da unten."

Der VfB liegt drei Spieltage vor Saisonende auf dem letzten Tabellenplatz und hat drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die bittere 2:3 Niederlage gegen Schalke tut laut Veh  doppelt weh.

"Im Endspurt ist es wichtig nach einem ordentlichen Spiel auch zu punkten. Man sieht ja, was im Tabellenkeller los ist. Paderborn hat gewonnen. Insofern wird es nicht einfach für den VfB", erklärte der 54-Jährige.

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