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Wilfried Finke ist Präsident des SC Paderborn
Wilfred Finke hat offenbar noch lange nicht genug © Getty Images

Wilfried Finke, Präsident von Bundesligist SC Paderborn, will sein Engagement beim Aufsteiger entgegen vorheriger Ankündigungen bis 2018 fortsetzen.

Das erklärte der Möbelhändler in einem Interview mit dem WDR.

Der 64-Jährige begründete, er habe "sehr viel Freude" an dieser Saison gehabt und die erste Erstligaspielzeit der Vereinsgeschichte "genossen".

Erstmals in 17 Jahren habe er keine Finanzlöcher des Vereins stopfen müssen, führte Finke aus. Bislang hat der Geschäftsmann nach eigenen Angaben "einen zweistelligen Millionenbetrag" in den SCP gesteckt, der unter seiner Ägide aus der vierten in die erste Liga aufgestiegen ist: "Ohne mich wäre der Verein vielleicht längst nicht mehr da."

Den Klassenerhalt hält Finke für möglich, "wenn wir in den letzten drei Spielen fünf Punkte holen."

Im Fall des Abstiegs sei der "sofortige Wiederaufstieg" die Zielsetzung. Mittelfristig möchte Finke den SC Paderborn in der Bundesliga etablieren und eine Rolle spielen wie der FC Augsburg und der FSV Mainz 05.

Eine Schlüsselrolle soll dabei Trainer Andre Breitenreiter zukommen. Finke bekräftigte, mit dem umworbenen Übungsleiter "gern weiter und lange zusammenarbeiten" zu wollen.

Breitenreiters Vertrag läuft bis 2016, der 41-Jährige wird unter anderem mit Hannover 96 in Verbindung gebracht.

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