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Christian Seifert ist seit 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL
Christian Seifert ist seit 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL © getty

Strukturreform bei der Deutschen Fußball Liga (DFL): Christian Seifert steht zukünftig als alleiniger Geschäftsführer an der Spitze des Verbandes.

Nach dem Abgang von Andreas Rettig vor rund zwei Monaten wird der Posten des Geschäftsführers Spielbetriebs nicht mehr besetzt. Stattdessen wird die DFL-Spitze umgebaut.

Unter Seifert (bisher Vorsitzender der Geschäftsführung) wird ab dem 1. Juli eine fünfköpfige Geschäftsleitung installiert. Dazu gehören die Bereiche "Audiovisuelle Rechte" (Holger Blask), "Finanzen, IT und Organisation" (Jörg Degenhart), "Recht" (Jürgen Paepke), "Unternehmens- und Markenkommunikation" (Christian Pfennig) sowie der neu geschaffene Bereich "Fußball-Angelegenheiten und Fans".

Die Leitung des neuen Bereichs, mit dem nach einem Beschluss durch die Mitgliederversammlung auch Sitz und Stimme im Ligavorstand verbunden sein sollen, soll laut DFL "zeitnah" besetzt werden.

"Unter Führung von Christian Seifert hat sich die DFL in den vergangenen zehn Jahren zu einer national und international hochangesehenen Institution mit Blick auf die sportlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belange der Bundesliga und 2. Bundesliga entwickelt", kommentierte Ligapräsident Reinhard Rauball die Reform: "Diesen Weg gilt es, im Sinne des gesamten deutschen Profi-Fußballs fortzusetzen. Die nach eingehender Analyse erarbeitete Organisations- und Gremienstruktur bildet daher das Anforderungsspektrum hinsichtlich gegenwärtiger und kommender Aufgaben konsequent ab."

Die DFL will zudem eine "Kommission Fußball" einsetzten. Das neue Gremium soll wie die bereits vorhandene "Kommission Finanzen" aus Vereinsvertretern bestehen und als Beratungsorgan für den Ligavorstand agieren. Ein entsprechender Beschluss der Mitgliederversammlung soll dies in den Statuten verankern.

"Durch die neue 'Kommission Fußball' soll außerdem sichergestellt werden, dass die Sportkompetenz der Klubs noch besser einbezogen wird", sagte Rauball.

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