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Der HSV beschwört vor dem Abstiegsfinale den "Geist von Malente" und wird im Trainingslager für das Endspiel schuften. Der Ort verhalf schon früher einem Team zu großem Ruhm.

Der Hamburger SV beschwört vor dem Abstiegsfinale der Bundesliga den "Geist von Malente".

Die auf den vorletzten Platz abgestürzte Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia bezieht von Mittwoch bis Freitag ein Kurz-Trainingslager im "Uwe Seeler Fußball Park" in der schleswig-holsteinischen Provinz. Die Einheiten werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

"Die kurze Erholung macht Sinn", sagte Labbadia der Bild-Zeitung. Um den ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte zu vermeiden, benötigt der HSV im Heimspiel gegen Schalke 04 am kommenden Samstag (ab 15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio auf SPORT1.fm) zwingend einen Sieg und ist zudem auf Schützenhilfe anderer Klubs angewiesen (DATENCENTER: Tabelle).

"Ab jetzt zählt nur noch der kommende Samstag", sagte HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer: "Diese Partie und der zwingend notwendige Sieg sind das Einzige, was wir direkt beeinflussen können, deshalb gilt diesem Spiel unsere gesamte Konzentration."

In Malente bezog schon die deutsche Nationalmannschaft 1974 vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land unter Bundestrainer Helmut Schön Quartier und legte dort den Grundstein für den späteren Titelgewinn. Auch 1994 hielt das DFB-Team vor der WM-Endrunde in den USA unter Coach Berti Vogts dort das Vorbereitungs-Trainingslager ab.

Auch die Konkurrenz setzt im Kampf um den Klassenerhalt auf ein Kurz-Trainingslager. So bezieht Hannover 96 vor dem Abstiegs-"Endspiel" gegen den punktgleichen SC Freiburg erneut Quartier in der Klosterpforte im ostwestfälischen Harsewinkel-Marienfeld.

Dort schwört 96-Cheftrainer Michael Frontzeck den Tabellen-15. von Mittwoch bis Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf das Duell mit dem Vierzehnten ein.

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