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Trainer Michael Frontzeck von Hannover 96 setzt im Abstiegs-Krimi der Bundesliga voll auf seinen scheidenden Kapitän Lars Stindl.

"Er stellt sein Ego hinten an und sich voll in den Dienst der Mannschaft", sagte Frontzeck über den 26-Jährigen, der trotz seines feststehenden Wechsels zu Borussia Mönchengladbach in den vergangenen acht Spielen an acht Toren direkt beteiligt war (sieben Treffer, eine Vorlage): "Er ist ein vorbildlicher Kapitän."

Der Tabellen-15. bereitet sich mit einem Mini-Trainingslager in der Klosterpforte im ostwestfälischen Harsewinkel-Marienfeld noch bis Freitag auf den Showdown gegen den SC Freiburg am Samstag (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) vor.

"Es wird auch eine Frage der Nerven sein und dabei vertraue ich meiner Mannschaft", sagte Frontzeck (51) über die Spannung im Tabellenkeller. Zwischenstände aus den anderen Stadien werden nicht eingeblendet. "Wir werden uns nur auf uns konzentrieren", sagte Frontzeck.

Sein Team hat es nach dem Dreier zuletzt beim FC Augsburg (2:1) in der eigenen Hand: Hannover rettet sich mit einem Sieg; auch ein Unentschieden würde reichen, sollte der VfB Stuttgart beim SC Paderborn nicht gewinnen.

Ein Blick in die Statistiken macht den Niedersachsen Mut: Hannover gewann in den vergangenen fünf Jahren immer am letzten Spieltag. Zudem kann Frontzeck personell aus dem Vollen schöpfen: Manuel Schmiedebach, Leonardo Bittencourt und Artur Sobiech sind nach Verletzungsproblemen wieder einsatzfähig.

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