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Kevin De Bruyne (l.) trifft mit dem VfL Wolfsburg im Pokalfinale auf Borussia Dortmund
Kevin De Bruyne (l.) trifft mit dem VfL Wolfsburg im Pokalfinale auf Borussia Dortmund © Getty Images

Köln - Kevin De Bruyne zieht bei SPORT1 sein persönliches Saisonfazit und blickt auf das Pokalfinale gegen den BVB voraus. Seine Zukunft bei den Wölfen lässt der Belgier offen.

Von Samindra Kunti

Mit 22 Torvorlagen hat Kevin De Bruyne gerade einen neuen Bundesliga-Rekord aufgestellt und den VfL Wolfsburg zur Vizemeisterschaft geführt. Doch der Weg dorthin war weit.

Im Winter 2014 vom FC Chelsea zu den Wölfen gewechselt, hat sich der 23-Jährige nach einigen Startschwierigkeiten durchgebissen und in den vergangenen Monaten einen enormen Schritt nach vorne gemacht.

Unter Trainer Dieter Hecking ist das einstige Talent zu einem echten Topspieler gereift, der mittlerweile von vielen großen europäischen Vereinen umworben wird.

Im Interview mit SPORT1 zieht der belgische Nationalspieler sein persönliches Saisonfazit, blickt auf das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund voraus - und lässt seine Zukunft bei den Wölfen offen.

SPORT1: Herr De Bruyne, die Saison ist vorbei - wie lautet Ihr Fazit?

Kevin De Bruyne: Es war eine sehr gute Saison für Wolfsburg. Ich denke, dass wir verdient Zweiter geworden sind und eine exzellente Saison gespielt haben. In Köln ging es für uns zum Abschluss zwar um nicht mehr viel, aber wir haben am Samstag noch das Pokalfinale gegen Dortmund vor uns. Wir werden sehen, was dann passiert.

SPORT1: Der FC Bayern war diese Saison übermächtig. Wie sehr stört Sie das?

De Bruyne: Übermächtig? Wir haben seit dem fünften oder sechsten Spieltag genauso viele Punkte geholt wie die Bayern. Wir haben 69 Punkte, das ist eine ganze Menge. Im Moment ist Bayern aber einfach noch ein bisschen besser.

SPORT1: Das Viertelfinal-Aus in der Europa League gegen Neapel war für Wolfsburg ein bitterer Rückschlag, oder?

De Bruyne: Ja, man kann auswärts zwar immer ausscheiden. Aber wir haben in dieser Saison in zwölf Spielen in der Europa League nur in einem einzigen mal etwas schlechter gespielt - und schon waren wir draußen. So ist Fußball.

SPORT1: Wie gehen Sie nun das Pokalfinale gegen den BVB an?

De Bruyne: Eigentlich so wie immer, denn wir spielen immer gleich. Und dass jeder von uns Dortmunds Schwachstellen kennt, muss ich hier wohl auch nicht mehr extra erwähnen.

SPORT1: Nächste Saison werden Sie in der Champions League spielen. Geht damit für Sie ein Traum in Erfüllung?

De Bruyne: Ich habe ja schon zwei Mal in der Champions League gespielt. Dort herrscht das höchste Niveau und das ist es, wo wir eigentlich alle hinwollen. Wir haben uns direkt qualifiziert und es wird auf alle Fälle eine große Herausforderung für uns.

SPORT1: Sie selbst haben eine großartige Saison hinter sich. In welchen Punkten haben Sie sich in diesem Jahr weiterentwickelt?

De Bruyne: Ich habe mich eigentlich in allen Bereichen verbessert. Ich habe viele Spiele gemacht und dabei sehr konstant gespielt. Für mich war es deshalb eine sehr gute Saison.

SPORT1: Werden Sie nächste Saison immer noch in der Bundesliga spielen?

De Bruyne: Das werden wir sehen.

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