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Nach seinem Rauswurf bei Schalke 04 erhält Kevin-Prince Boateng Rückendeckung von seinem Bruder Jerome. Der 28-Jährige sei zu Unrecht zum Sündenbock gemacht worden.

Nach seinem Rauswurf bei Schalke 04 erhält Kevin-Prince Boateng nun Rückendeckung von seinem Bruder Jerome.

"Da wurde ganz klar ein Sündenbock gesucht. Mein Bruder hatte seit Wochen nicht mehr in der Startelf gespielt. Nur weil er dann einmal von Anfang an in der Mannschaft steht, die seit Wochen erfolglos spielt, soll er sie plötzlich mit runtergezogen haben?", sagte Weltmeister der Sport Bild.

Der Verteidiger hat seinen Bruder auch schon selbst auf die Vorwürfe angesprochen: "Eine Erklärung für den plötzlichen Umgang mit ihm hat er aber selbst nicht. Er ist menschlich von den Verantwortlichen auf Schalke sehr enttäuscht, und das verstehe ich wirklich absolut."

Die Sport Bild berichtet weiter, dass Kevin-Prince Boateng Wortführer bei einer lautstarken, teaminternen Diskussion nach der 0:2-Niederlage in Köln gewesen sein soll.

Auf einen Hinweis von Torwart Ralf Fährmann hin, man solle sich "als Mannschaft präsentieren", habe der Mittelfeldspieler geantwortet: "Alles schön und gut. Das ist doch alles ein Alibi-Gerede. Wir sind doch keine Mannschaft. Auf Teamabenden fehlen teilweise zehn Spiele. Wir holen Siege doch nicht als Mannschaft, sondern nur durch individuelle Klasse."

Später, als Kapitän Benedikt Höwedes die taktische Disziplin der Stürmer kritisiert habe, sagte Boateng laut Sport Bild: "Wir sind kein Team." Er fügte an: Auf dem Platz müsen wir alle Brüder sein. Das fehlt im Team. Auf dem Platz sind wir ein Fake. Das ist alles nichts."

In der Folge soll auch noch das Wort "Heuchelei" gefallen sein.

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