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Jürgen Klopp steht vor seinem letzten Spiel als BVB-Coach
Jürgen Klopp steht vor seinem letzten Bundesliga-Spiel als BVB-Coach © Getty Images

Der letzte Spieltag der Bundesliga wirft seine Schatten voraus: Gleich sechs Teams kämpfen gegen den Abstieg - so viele wie nie an einem 34. Spieltag.

Dazu steht Jürgen Klopp vor seinem letzten Spiel als BVB-Coach im heimischen Stadion, das kriselnde Schalke ist in Hamburg Zünglein an der Waage im Abstiegskampf.

Die Pressekonferenzen vor dem Tag der Entscheidung im LIVETICKER.

Aufräumen geht weiterFür Jan Kirchhoff ist nach dieser Saison auf Schalke definitiv Schluss. "Wir arbeiten die Spieler nach und nach ab", so Horst Heldt.

Heldt appelliert an Ehre

Derweil läuft auf Schalke die PK vor dem Spiel beim HSV. Manager Horst Heldt will nach dem Offenbarungseid gegen Paderborn eine Reaktion sehen: "Es geht auch um die Ehre, das geht aber nicht in nur einem Spiel. Es ist eine Chance sich anders zu präsentieren."

Das war es von Klopp

Die letzte Bundesliga-PK von Jürgen Klopp als Trainer des BVB ist Geschichte. Seinen eigenen Abschied wollte er dabei nicht thematisieren. Sein Blick richte sich nur auf die beiden verbleibenden Spiele.

Keine Gespräche mit anderen Klubs

"Ich war nicht in Istanbul und habe nach wie vor mit keinem Verein gesprochen. Es ist nach wie vor alles möglich oder auch nichts. Ich bin voll hier", so Klopp über Gerüchte um seine Zukunft.

Kein Gelage vor dem Finale
"Wer den Pokal gewinnen will, kann am Samstagabend nicht saufen", so Klopp über etwaige Feierlichkeiten nach dem letzten Ligaspiel.

Klopp will keine Show
"Es gibt kein Klopp-Event oder irgend sowas", so der BVB-Coach.

Kein Gratis-Shopping für Klopp
"Ich war neulich im Lebensmittelladen meines Vertrauens, und da musste ich zahlen", so Klopp zur Frage nach Auswirkungen des baldigen Abschieds auf seinen Alltag.

Klopp hebt Kehl hervor
"Jetzt ist alles auf Fußball eingestellt. Dazu noch spielt ein ganz großer Borusse zum letzten Mal für Borussia Dortmund", so Klopp über das letzte Saisonspiel.

Weidenfeller gegen Bremen im Tor

"Wenn nichts passiert, spielt Roman Weidenfeller am Samstag", sagt Klopp. Über den Keeper für das Pokalfinale hält er sich bedeckt.

Europa League "etwas richtig Großes"

"Für mich muss gar nix! Die Geschichte, die wir geschrieben haben, ist nicht durch eine Niederlage am letzten Spieltag zu schmälern", so Klopp. Aber es biete sich die Chance, noch "etwas richtig Großes" zu erreichen: "eine Top-Platzierung in der Bundesliga, die lange Zeit unerreichbar schien."

Klopp dankbar über Aufschwung

Am 19. Spieltag, nach einer Niederlage gegen Augsburg, habe Klopp erstmals gedacht, "es könnte echt eng werden". Man könne sich nicht vorstellen, wie dankbar Klopp sei, nicht mehr im "wilden Abstiegskampf" der Liga zu stecken.

"Natürlich werde ich das vermissen"

"Natürlich werde ich das vermissen. Ich empfinde es ehrlich gesagt als meine Aufgabe, nicht zu nostalgisch in das Spiel zu gehen, das auch nicht zuzulassen. Ich möchte mir nicht vorstellen, was in mir los ist, wenn das Spiel abgepfiffen ist und ich für einen längeren Zeitraum als Verantwortlicher nicht mehr in diesem Stadion zu sein." Klopp lasse es derzeit nicht zu, sich damit zu beschäftigen.

Spieler in guter Verfassung

"Wir sind körperlich in einer wirklich guten Verfassung. Das ist derzeit nicht unser Problem", so Klopp. Gegen Wolfsburg habe man mit dem Gegentor in der ersten Minute einen Weckruf erhalten, auf den das Team gut reagiert habe.

Klopp will ein letztes Mal Vollgas

"Es ist eine spezielle Atmosphäre, weil es das letzte Spiel ist, weil es das letzte Spiel für Sebastian Kehl ist. Inwieweit ist man ein bisschen nostalgisch unterwegs. Inwieweit ist man im Hier und Jetzt? Ich wünsche mir, dass wir es noch einmal schaffen, ein absolutes BVB-Heimspiel draus zu machen. Das bedeutet, dass es voller Leidenschaft, Zielstrebigkeit und Intensität geführt werden. Noch einmal im Signal-Iduna-Park eine wirkliche Vollgasveranstaltung ablaufen zu lassen. Dann ist es schwierig für den Gegner. Dann haben wir Qualität, dann sind wir stark, dann erreichen wir unser Ziel. Und dann schließt sich auch ein Kreis. Das erste Jahr haben wir auf Platz sechs beendet, da könnten wir das letzte Jahr auch auf Platz sechs abschließen."

Klopp: Endspiel für BVB und Bremen

"Du musst ein richtig gutes Spiel machen, musst um die Ambition des Gegners wissen. Werder Bremen kann sich genauso wie wir einen Traum erfüllen, den man bei uns im Frühjahr nicht zu träumen gewagt hätte", so Klopp zum Spiel gegen Werder: "Sie haben eine richtig gute Fußballmannschaft mit speziellen Fähigkeiten gerade bei Standardsituationen."

Keine offizielle Verabschiedung

Jürgen Klopp möchte auf eigenen Wunsch vor dem Spiel gegen Bremen nicht offiziell vom Verein verabschiedet werden. Er wolle sich nach dem Spiel dafür von den Fans verabschieden.

Los geht's in Dortmund

Klopp ist da. Auf geht's!

Gleich kommt Klopp

13.30 Uhr geht es mit der Pressekonferenz von Jürgen Klopp vor seinem letzten Spiel als BVB-Coach im Signal-Iduna-Park weiter.

Streich teilt aus

Derweil teilte Freiburg-Coach Christian Streich gegen die Kritiker an der Bayern-Niederlage gegen Abstiegskandidat Freiburg aus: "In solchen Extremsituationen kommen die Charaktere raus... Da sieht man, wie groß der Druck ist. Manche können nicht damit umgehen.Das macht man nicht!" Unter anderem Paderborns Manager Michael Born kritisierte die zuletzt erfolglosen Auftritte des FC Bayern.

Partie längst ausverkauft

Die Partie zwischen Paderborn und Stuttgart ist bereits ausverkauft. "Wir hätten sicherlich das doppelte an Karten im Vorfeld verkaufen können", so Paderborns Vizepräsident Martin Hornberger, der den Stuttgarter Fans ohne Ticket wegen des begrenzten Kneipenaufkommens in Paderborn abrät.

Auch Born hofft auf Wiedergutmachung

"Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, werden wir rüber blinzeln, was Hamburg gemacht hat. Ich glaube schon, dass Schalke nach den letzten Wochen auf Wiedergutmachung aus ist. Ich hoffe, dass ihnen das gelingt", so Paderborns Manager Michael Born. 

Hoffen auf Schalke

"Wir haben in den letzten Wochen oft gehofft, dass andere Ergebnisse eintreffen. Das hat zu nichts geführt. Wir müssen auf uns schauen, aber wir müssen hoffen, dass Schalke Leistung auf dem Platz zeigt und hoffentlich punktet", so Breitenreiter auf das Hoffen auf Schützenhilfe.

Breitenreiter lobt Stuttgart

"In der Schlussphase sind sie sehr eng zusammengerückt und haben Siege eingefahren. Sie sind besonders im Umschaltspiel hervorragend. Es ist ein Verein, der ein Gesamtvolumen von 70, 80 Millionen hat. Da sollt Qualität sein, und die haben sie in den letzten Spielen abgerufen", nennt Breitenreiter auf SPORT1-Nachfrage die Stärke der Stuttgarter.

Alles für die Relegation

"Der VfB ist ein Traditionsverein, der schon viele Jahre dabei ist, der eine Bundesliga-Vergangenheit hat. Aber wir haben eine Saison gespielt, die uns keiner zugetraut hat. Aber wenn wir jetzt immer noch dabei sind können wir sehr wohl etwas verlieren. Deshalb werden wir alles daran setzen, um noch zwei weitere Möglichkeiten zu bekommen, die Klasse zu halten", so Breitenreiter.

Schalke-Pleite verdaut

"Der Prozess war da. Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat gesehen, dass es total unglücklich und unverdient war. Das hat tief in den Köpfen drin gesteckt. Aber wenn keiner an uns glaubt... jetzt erst recht! Die Jungs stehen immer wieder auf. Wir werden sehen, was am Ende dabei herauskommt", so Breitenreiter.

Breitenreiter: Es kann losgehen

"Wir haben eine positive Stimmung in der Mannschaft. Wir haben es in unserem Stadion es jedem Gegner schwer gemacht. Wir hatten in jedem Spiel, außer gegen Bayern, die Möglichkeit zu gewinnen. Wir werden alles tun. Dafür brennen die Jungs. So wie der Eindruck jetzt in der Kabine war: Es kann losgehen."

Auf nach Paderborn

Weiter geht es in Ostwestfalen mit der PK von Paderborns Trainer Andre Breitenreiter. Sein Team empfängt am Samstag den VfB Stuttgart.

Soweit von Stevens

Es gibt keine Fragen mehr auf der PK. Huub Stevens verlässt das Podium.

 "Affen-Ansprache" keine Show

"Bestimmte Worte habt ihr gehört, aber nicht alle. Ich warte noch immer darauf, dass jemand schreibt, was ich wirklich gesagt habe. Die Jungs wissen, wie der Trainer tickt. Wenn ich eine Show abziehen würde, müsste man darüber nachdenken, was man sagt. Aber das habe ich nie", so Stevens zur "Affen-Affäre". 

Lob an Reservisten

"Profihaft, konzentriert bei der Sache. Sie wissen, dass sie gefragt sind, wenn etwas passiert", lobt Stevens die Ersatzspieler.

Stevens mit trockenem Spruch

"Ich gehe davon aus, dass die Spieler wissen, dass wir ein Auswärtsspiel haben und dass es nach Paderborn geht. Ich vertraue ihnen da", legt Stevens die Messlatte an sein Team an.

Stevens über Paderborn

"Wir wissen, dass es kein großes Stadion ist, dass das Publikum ganz nah am Platz ist", so Stevens über die Benteler-Arena in Paderborn.

Glücksbringer nix für Stevens

"Haben Sie einen Glücksbringer für mich? Ich habe keinen, habe ich noch nie gehabt. Ich weiß es nicht, nee", wiegelt Stevens die Frage nach einem persönlichen Glücksbringer ab.

 Stevens: Klassenerhalt würde Team weiterbringen

"Du weißt, dass man etwas geschafft hat, wenn du gewinnst. Wenn man diese drei Spiele gewinnt, hast du einen Schritt gemacht", so Stevens über die drei Stuttgarter Abstiegsendspiele an diesem Saisonende.

Stevens: Haben Punkte abgeschenkt

"Es waren mehrere Spiele, die wir durch persönliche Fehler nicht zu einem glücklichen Ende gebracht haben. Damit meine ich nicht nur die Defensive, sondern auch die Offensive", so Stevens über verschenkte Punkte im Saisonverlauf.

Stevens über das öffentliche Training

"Fußball ist für die Fans. Du kannst nicht immer ohne die Öffentlichkeit trainieren. Manche Vereine vergessen das manchmal, aber die Fans sind ganz wichtig."Kein Blick zum HSV

"Wir konzentrieren uns auf uns und fokussieren uns auf das nächste Spiel. Alles andere kannst du nicht beeinflussen", weist Stevens Hoffnungen auf einen Schalke-Sieg gegen den HSV zurück.

 Stevens: Müssen entspannt bleiben

"Ich weiß, was es für die Fans und das Personal hier auf der Geschäftsstelle bedeutet. Und wenn ich mithelfen kann, bin ich froh. Wir müssen entspannt an die Spiele und die Trainingsarbeit gehen."

Stevens über die Schönheit der Bundesliga

"Wir haben es in der eigenen Hand", sagt Stevens vor dem Paderborn-Spiel: "Ich habe vor sieben, acht Monaten etwas gesagt: Ich wusste, dass es schwierig werden würde. Aber das ist das Schöne an der Bundesliga, dass neben der Meisterschaft und den internationalen Plätzen nun der Abstiegskampf nach vorne geholt wird. Das ist das Schöne, dass das lebt." 

Stevens auf dem Podium

Der Trainer des VfB Stuttgart ist bester Laune. Keine Anzeichen von Abstiegsangst. Er it ja auch ein alter Hase im Geschäft...

Soweit aus der Klosterpforte

Die PK mit Michael Frontzeck ist beendet.

Frontzeck lobt Stindl

"Lars Stindl ist ein vorbildlicher Kapitän, ich bin absolut zufrieden damit, wie er die Mannschaft führt", lobt Frontzeck den Bald-Gladbacher.

HSV trainiert in Malente 

In Malente läuft derweil die zweite Trainingseinheit des HSV. Die angeschlagenen Jansen und Gouaida absolvieren Lauftraining.

Nervenkrieg gegen Freiburg

"Am Samstag wird es auch eine Frage der Nerven sein und dabei vertraue ich meiner Mannschaft", so Frontzeck.

Der Geist der Klosterpforte

Michael Frontzeck ist mit dem Verlauf des Sondertrainingslagers in der Klosterpforte zufrieden. "Die Stimmung ist positiv. Es ist der richtige Schritt, denn die Mannschaft kommt hier zur Ruhe", so der Coach

Schmiedebach meldet sich fit

Gute Nachricht für Hannover: Manuel Schmiedebach hat seine muskulären Probleme überwunden und ist wieder ins Training eingestiegen.

 Frontzeck spricht 

Bei Hannover 96 spricht Trainer Michael Frontzeck auf der PK vor dem Spiel gegen den SC Freiburg. Der Sieg aus der Vorwoche gegen Augsburg habe sein Team bis an die Grenzen gefordert: "Das Spiel ist an die Substanz gegangen, physisch und psychisch, aber das Ergebnis war eine Erlösung."

Schlechte Nachrichten beim HSV 

Schon zum frühen Donnerstagmorgen beginnt für die Hamburger mit einer Hiobsbotschaft. Jaroslav Drobny, letztjähriger Garant für den Klassenerhalt, fällt mit einer Schultereckgelenkssprengung circa 10 Wochen aus.

5 vor 12 beim HSV 

Beim derzeitigen Tabellen-17. aus Hamburg könnte am Samstag nach dem Spiel gegen Schalke die Bundesliga-Uhr aufhören zu ticken. Um 11 Uhr spricht Trainer Bruno Labbadia vor dem Abstiegsendspiel für den Liga-Dino.

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