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Dortmund - Borussia Dortmunds Nummer eins will ihren Vertrag erfüllen. Totz seines Reservistendaseins gibt der Weltmeister außerdem ein klares Bekenntnis zu Stadt und Verein ab.

Weltmeister Roman Weidenfeller geht nach jetzigem Stand davon aus, auch in der nächsten Saison bei Borussia Dortmund zu spielen.

"Man muss jetzt mal abwarten, wie der Verein im nächsten Jahr auf der Torhüterposition plant. Allerdings habe ich auch noch ein Jahr Vertrag. Von daher gehe ich schwer davon aus, dass ich weiterhin die schwarzgelben Farben tragen werde", sagte der Nationalspieler am Montagabend in Dortmund bei einem Charity Dinner zugunsten des Netzwerks Roter Keil, für das sich Weidenfeller als "Schutzengel" gegen Kinderprostitution engagiert.

"Wenn sich doch irgendwie eine Wendung ergeben sollte, wird man dann sehen, wo der Weg hingeht", erklärte der 34-Jährige weiter.

Klares Bekenntnis zu Dortmund

Der Routinier unterstrich zudem seine Verbundenheit zum Klub, mit dem er 2011 Meister und 2012 Double-Sieger wurde. "Wer 13 Jahre hier gespielt hat, der weiß genau anzuerkennen, was der Verein für Möglichkeiten hat und dass es sich hier gut leben lässt", meinte Weidenfeller.

Jürgen Klopp wird den BVB am Saisonende verlassen
Jürgen Klopp wird den BVB am Saisonende verlassen © Getty Images

"Auch die Stadt hat sich unglaublich gut entwickelt, wir wohnen alle hier sehr nah an der Stadt und genießen sie mittlerweile. Von daher wissen wir zu schätzen, was wir an Dortmund haben", gab der gebürtige Rheinland-Pfälzer ein klares Bekenntnis zu seiner Wahlheimat ab.

"BVB muss umstrukturieren"

Gleichzeitig sieht er den BVB nach dem Ende der Ära von Trainer Jürgen Klopp vor einem Umbruch. "Jetzt muss sich der Verein umstrukturieren. Mit Thomas Tuchel ist ein Trainer gefunden worden, der wieder neuen Input reinbringt. Da wird sich jeder Einzelne neu drauf einstellen müssen", ist Weidenfeller sicher: "Es ist wieder eine Herausforderung, gerade auch um neue Ziele auszusprechen und zu verfolgen."

Kein Zweifel an Europa League

Vom Erreichen des vorrangigsten Ziels, dem Erreichen der Europa League, geht Weidenfeller voller Überzeugung aus. "Ich kann mir nicht vorstellen, das noch aus den Händen zu geben. Mit dem Heimspiel haben wir alle Möglichkeiten", sagte er mit Blick auf das Bundesliga-Finale am Samstag gegen Werder Bremen.

Zweikampf mit Langerak

In dieser Saison kommt die Nummer eins des BVB bisher auf 24 Bundesliga- und sieben Champions-League-Einsätze.

Nach Weidenfellers Ausfall wegen einer Beckenprellung Mitte April hat sich zuletzt allerdings sein acht Jahre jüngerer Vertreter Mitchell Langerak festgespielt. Im Pokal-Halbfinale in München war der Australier im Elfmeterschießen beim FC Bayern der Matchwinner.

Ob Weidenfeller im Saisonfinale gegen Werder sowie im Pokalendspiel gegen den VfL Wolfsburg am 30. Mai zwischen die Pfosten zurückkehren wird, scheint derzeit noch offen zu sein.

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