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Hamburger SV v VfB Stuttgart - Bundesliga
Florian Klein (M.) traf in der Hinrunde zum Sieg für den VfB Stuttgart © Getty Images

München - Vor dem Abstiegsduell gegen den Hamburger SV vertraut der VfB auf die Statistik - auch wenn ein HSV-Experte wohl nur Ersatz ist. Dem FC Bayern droht ein historischer Negativrekord.

Abstiegskrimi in der Bundesliga.

Vor dem 33. Spieltag liegt der Tabellenletzte VFB Stuttgart nur zwei Punkte hinter dem 14. Hamburger SV - so eng ging es in der Bundesliga-Historie noch nie zu.

Dennoch kann der VfB als einziges Team schon am Samstag absteigen, der HSV könnte - abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz - schon jetzt den Klassenerhalt klarmachen. (Der 33. Spieltag im Überblick)

SPORT1 zeigt weitere Statistiken zu den Topspielen des 33. Spieltags (ab 15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm):

  • VfB Stuttgart - Hamburger SV

Das Abstiegsduell steigt insgesamt zum 100. Mal in der Bundesliga, die Bilanz spricht mit 42 zu 36 Siegen für die Norddeutschen (21 Unentschieden). (Die möglichen Entscheidungen am 33. Spieltag)

Aus den letzten sieben Duellen gingen die Schwaben jedoch fünfmal als Sieger vom Platz, in der Hinrunde traf Florian Klein zum 1:0-Sieg.

Auch die jüngste Vergangenheit spricht für den VfB: Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens ist seit fünf Heimspielen unbesiegt und holte aus den letzten vier Partien zuhause zehn Punkte. Als einziges Team der Bundesliga traf Stuttgart in jedem der letzten sieben Spiele.

Außerdem punkten die Schwaben regelmäßig gegen die Abstiegskonkurrenten: In dieser Saison verlor der VfB gegen den HSV, Paderborn, Freiburg und Hannover kein Spiel.

HSV-Experte Maxim

Der HSV hat die schlechteste Chancenverwertung (6,3 Prozent) und die wenigsten erzielten Tore (22) aller 18 Bundesligateams.

Außerdem sind Valon Behrami und Co. auch die unfairste Mannschaft der Liga: Kein Team hat mehr Karten gesammelt (77-mal Gelb, 3-mal Gelb-Rot, 2-mal Rot) und häufiger gefoult (555-mal) als die Hanseaten. (SPORT1-User glauben an den HSV)

Kurios: Bei beiden Teams sitzen die jeweiligen "Experten" für den Gegner wohl nur auf der Bank. Beim VfB hat Alexandru Maxim wohl das Nachsehen gegenüber Konkurrent Daniel Didavi. Der Rumäne war an vier der letzten fünf Tore gegen den HSV direkt beteiligt.

Auf der Gegenseite sitzt Artjoms Rudnevs wohl maximal auf der Ersatzbank: Der Lette war der letzte Siegtorschütze gegen Stuttgart, traf am 10. März 2013 zum 1:0-Sieg.

  • VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund

Der VfL ist seit 21 Heimspielen ungeschlagen und trifft nun auf den Gegner im DFB-Pokalfinale in zwei Wochen.

Der BVB verlor seit der Rücktrittsankündigung von Trainer Jürgen Klopp noch keine Partie und hat nach 35 Bundesligaduellen gegen die "Wölfe" einen Punkteschnitt von 1,8 - gegen kein Team, das Dortmund so oft forderte, ist er höher. (Statistiken der Saison)

  • Schalke 04 - SC Paderborn

Die Königsblauen sind der Lieblingsgegner von SCP-Stürmer Srdjan Lakic. Der Kroate gewann vier von fünf Spielen gegen Schalke und traf dabei dreimal.

Sein Gegenüber Eric-Maxim Choupo-Moting ist seit dem Hinspiel (2:1) torlos und wartet seit mittlerweile 1141 Minuten auf ein Erfolgserlebnis.

  • SC Freiburg - FC Bayern

Freiburg gewann keines seiner letzten 25 Bundesligaspiele gegen die Bayern. Sollte dennoch ein Sieg ohne Gegentor glücken, wäre er historisch:

Der FCB verlor noch nie in seiner Geschichte drei Bundesliga-Spiele hintereinander ohne eigenen Treffer.

Hoffnung macht Freiburg die Elfmeter-Statistik: Kein anderes Team traf in dieser Saison öfter vom Punkt als der SCF, bereits sechsmal.

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