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Schalkes Trainer Roberto Di Matteo findet seine Maßnahmen gegen die Krise rundum gelungen. Auch die Keilerei zwischen Meyer und Aogo wertet er wohlwollend.

Trainer Roberto Di Matteo vom FC Schalke 04 hat ein zufriedenes Fazit des Kurztrainingslager in der Klosterpforte in Marienfeld gezogen.

"In außergewöhnlichen Situationen muss man auch einmal außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen. Ich wollte die Trainingswoche anders gestalten, die Routine und das Umfeld verändern", sagte der 44-Jährige.

Auch den Streit zwischen Max Meyer und Dennis Aogo, die sich während der einzigen öffentlichen Trainingseinheit eine Rangelei geliefert hatten, sieht der Schweizer im Nachhinein eher positiv: "Ich finde es gut, dass zwischen den Spielern mal ein bisschen Feuer reinkommt. Solange sich die Spieler nach dem Training wieder vertragen, ist alles okay."

Manager Horst Heldt wollte den Vorfall ebenfalls nicht überbewerten: "Mir ist auch schon mal ein Spieler an die Gurgel gegangen. Wichtig ist, dass man sich ausspricht", erklärte der ehemalige Profi. Man habe in den vergangenen Tagen "wirklich sehr konzentriert" gearbeitet.

Im Kampf um einen Platz in der Europa League brauchen die seit sechs Spielen sieglosen Gelsenkirchener im Heimspiel gegen den stark abstiegsbedrohten VfB Stuttgart am Samstag dringend ein Erfolgserlebnis.

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