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Rückkehrer Armin Veh hat sich bei seiner Vorstellung als Trainer von Eintracht Frankfurt mit Blick auf die Zukunft selbst in die Pflicht genommen.

"Ich werde alles dafür tun, um den Verein in eine positive Zukunft zu führen", sagte der 54-Jährige am Montag: "Ich möchte ein bisschen träumen und etwas erreichen, was nicht jeder erwartet."

Tags zuvor hatte Veh einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterzeichnet - und so mit seinen Prinzipien gebrochen. Während seiner ersten Amtszeit in der Mainmetropole ließ er sich stets mit Jahresverträgen ausstatten.

Der gebürtige Augsburger hatte die "launische Diva vom Main" bereits von 2011 bis 2014 betreut. Gleich im ersten Jahr gelang der Aufstieg in die Bundesliga, im zweiten Jahr dann der überraschende Einzug in die Europa League.

Nach drei Jahren verließ er Frankfurt mangels Perspektiven in Richtung VfB Stuttgart, wo er aber nach dem zwölften Spieltag der abgelaufenen Saison zurücktrat.

In Frankfurt tritt Veh das Erbe seines Nachfolgers Thomas Schaaf an, der nach 329 Tagen das Handtuch geworfen hatte. Dass die Hessen mittlerweile finanziell mehr Spielraum haben, sei ein wichtiger Grund für die Rückkehr gewesen. "Das sind zwar keine Unsummen, aber es lässt sich mehr tun", sagte Veh: "Das bringt aber nichts, wenn man mit dem Geld das Falsche macht."

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