Trainer Bruno Labbadia vom Bundesligisten Hamburger SV bremst die Erwartungen im Hinblick auf den HSV-Kader für die neue Saison.

"Wir müssen kleine Schritte machen, gucken, was möglich ist. Ich habe auch mit vielen Beratern gesprochen. Der Markt ist nicht einfach. Wir müssen Ideen haben. Vielleicht machen wir auch das ein oder andere Ausleihgeschäft", sagte Labbadia der Bild.

Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt in der Relegation gegen den Karlsruher SC am Montag basteln die HSV-Verantwortlichen nun am Kader für die kommende Bundesligaspielzeit. Man wolle aber "nicht den Fehler begehen, aus der Stimmung heraus Schnellschüsse zu machen", sagte Labbadia: "Wir sind nicht in der Situation, dass wir machen können, was wir wollen. Wir können unser Idealbild jetzt nicht zu 100 Prozent umsetzen. Das liegt an der Zeit und an den Möglichkeiten, die wir haben."

Bei den HSV-Spielern Slobodan Rajkovic (26), Heiko Westermann (31) und Gojko Kacar (28) laufen die Verträge Ende des Monats aus. Wer von ihnen nochmal eine Chance an der Elbe erhält, bleibt abzuwarten.

"Endgültig entschieden ist noch nichts. Wir müssen gucken, was das Beste für den Verein ist. Wir werden uns bei den Spielern zu gegebener Zeit melden. Dabei müssen wir auch damit leben, dass der eine oder andere nicht auf uns wartet", sagte Labbadia. Denn im Kampf auf dem Transfermarkt habe der HSV nicht die beste Ausgangsposition: "Es gibt auch viele Vereine, die andere Argumente haben. Nicht nur finanzielle, auch die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb."

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