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Martin Odegaard steht seit 2015 bei Real unter Vertrag
Martin Odegaard kam bei den Profis von Real Madrid bislang nur spärlich zum Einsatz © Getty Images

Laut Skandinavien-Scout Flindt Bjerg konnte nur ein Verein Gladbach das Wunderkind wegschnappen. Bei einem englischen Youngster ist die Borussia erfolgreicher.

Seit einem halben Jahr steht Wunderkund Martin Odegaard bei Real Madrid unter Vertrag.

Dabei hätte der 16-jährige Norweger offenbar fast den Weg zu Borussia Mönchengladbach gefunden.

"Ich bin mir absolut sicher, dass er bei uns gelandet wäre, wenn Real Madrid nicht im Spiel gewesen wäre", sagte Gladbachs Skandinavien-Scout Ove Flindt Bjerg  im dänischen TV-Sender "DR": "Wir waren wirklich sehr weit. Nicht viele wissen, dass es so war. Aber mit Real können wir nicht konkurrieren."

Der Däne habe den Teenager schon sehr früh entdeckt: "Ich musste Martin nur einmal spielen sehen. Da habe ich gewusst, dass wir ihn holen sollten. Ich war danach dreimal bei seinen Eltern zuhause, und auch ein Klubverantwortlicher war dort, um ihn zu besuchen."

Statt Odegaard haben die Gladbacher für die neue Saison das englische Talent Mandela Egbo verpflichtet.

Der 17 Jahre alte Außenbahnspieler kommt vom Premier-League-Klub Crystal Palace und erhält einen Vertrag bis 2019. Egbo soll zunächst in der U23 des Champions-League-Teilnehmers zum Einsatz kommen.

"Wir sind sehr froh, dass sich Mandela für uns entschieden hat, denn er ist ein Spieler mit einem großen Potenzial", sagte Sportdirektor Max Eberl: "Er kann auf der rechten Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv spielen und hat nun die Möglichkeit, sich über die U23 für die Profimannschaft zu empfehlen."

 

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