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Erstmals spricht Dietmar Beiersdorfer über eigene Fehler bei der Trainersuche des HSV. Letztlich habe der Verein im Saisonendspurt aber doch noch alles richtig gemacht.

Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, hat bei der Mitgliederversammlung des HSV e.V. Fehler eingeräumt, speziell bei der Trainersuche der vergangenen Monate.

"Ich habe zu lange an einem Trainer gehangen, mit dem wir in die neue Saison gehen wollten", sagte der Ex-Nationalspieler, ohne den Namen von Thomas Tuchel zu nennen.

Man habe dann aber, so Beiersdorfer weiter, doch noch rechtzeitig gehandelt und Bruno Labbadia als Coach verpflichtet: "Labbadia hat leidenschaftlich gearbeitet und maximalen Anteil an unserem Klassenerhalt."

Aus den Fehleinschätzungen der vergangenen Saison müsse man für die Zukunft die richtigen Schlüsse ziehen.

Der hanseatische Traditionsklub hatte sich vor knapp zwei Wochen wie schon im Vorjahr erst in der Relegation vor dem ersten Abstieg in der 128-jährigen Vereinsgeschichte retten können.

Jens Meier, Präsident des HSV e.V., sprach von einer unbefriedigenden Saison, lobte aber ausdrücklich die Zusammenarbeit zwischen der HSV Fußball AG und dem HSV e.V.: "Es gibt ein exzellentes Miteinander und ein tolles gemeinsames Team."

Vor einem Jahr war die Ausgliederung der Bundesliga-Abteilung aus dem Gesamtverein beschlossen worden.

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