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Rene Adler spielt seit 2012 in Hamburg © Getty Images

Fast-Absteiger Hamburg muss in München in die neue Saison starten - Rene Adler und Ivica Olic sind überraschend glücklich darüber. Klaus Allofs jubelt über eine Ausnahme.

Das schwierigste Spiel der Saison gleich zu Beginn - für den HSV ist das offensichtlich ein Grund zur Zufriedenheit. In jedem Fall deutet es der Klub so (SERVICE: Der Bundesliga-Spielplan 2015/16).

Generell versucht jede Mannschaft die Sache positiv zu sehen, Kölns Trainer Peter Stöger sagt aber doch, was ihm statt seines Auftakts lieber gewesen wäre. Stimmen zum Spielplan der Bundesliga im Überblick:

Ivica Olic (Hamburger SV): "Der FC Bayern zum Auftakt, ich finde das gut! Ich weiß aus meiner eigenen Zeit bei den Bayern, dass es dort manchmal etwas dauert, so richtig ins Rollen zu kommen und die ganze Qualität abzurufen. Das ist für uns eine gute Gelegenheit, denke ich. Und so starten wir direkt hellwach und total fokussiert in die Saisonvorbereitung, wenn du weißt, dass das erste Spiel gleich beim Deutschen Meister ist. Ich finde das gut und freue mich schon."

Rene Adler (Hamburger SV): "Das ist natürlich ein Kracher. Aber genau dafür haben wir alles gegeben: für diese Spiele, für diese Gegner, für diese Aufgaben. Deshalb sehe ich den FC Bayern zum Saisonstart als kleine Extra-Belohnung für den Klassenerhalt und freue mich darauf."

Dietmar Beiersdorfer (Vorstandschef Hamburger SV): "Für uns ist dieses Saisoneröffnungsspiel eine tolle Geschichte, es werden Millionen Menschen auf der ganzen Welt zugucken. Bayern ist natürlich ein harter Brocken, aber wir werden die Zuversicht der letzten Wochen mitnehmen, uns gut vorbereiten, aufstellen und dann den Bayern einen großen Kampf bereiten. Wir freuen wir uns sehr auf diese Partie."

Klaus Allofs (Geschäftsführer VfL Wolfsburg): "Wir sind froh, dass wir nach fünf Jahren, in denen es für den VfL immer auswärts losging, mit einem Heimspiel starten dürfen. Das ist vor allem auch für unsere Fans schön. Die Eintracht hat in der vergangenen Saison in den beiden Spielen gegen uns gezeigt, dass sie ein sehr, sehr schwieriger Gegner ist. Aber wir haben in der vergangenen Saison eine sehr gute Heim-Bilanz vorgelegt, daran wollen wir natürlich anknüpfen."

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): "Wir empfinden den Spielplan als ausgewogen, auch wenn zum Auftakt ein äußerst stark einzuschätzender Gegner auf uns wartet. Wir freuen uns jedenfalls auf den Start im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach. Sollten wir die Gruppenphase der Europa League erreichen, hätten wir im Anschluss daran in fünf von sechs Fällen ein Heimspiel, was die Reisestrapazen etwas abfedern würde."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): "Natürlich startet man am liebsten mit einem Heimspiel in eine Saison, aber wir freuen uns zum Auftakt über eine große Aufgabe vor einer prächtigen Kulisse."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): "Natürlich ist es ein reizvoller Auftakt, gleich beim Vizemeister antreten zu können. Insgesamt ist der Spielplan, was die Wertigkeit der Gegner angeht, ausgewogen und ich bin damit zufrieden."

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): "Mit dem VfL Wolfsburg erwartet uns ein schwerer Auftaktgegner. Das wird für uns gleich am ersten Spieltag eine richtige Standortbestimmung. Der Spielplan ist zwar nicht einfach, aber es hätte auch durchaus schlechter für uns ausfallen können."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): "Das ist ein anspruchsvoller Start in die neue Saison. Mit dem Heimspiel gegen Hoffenheim und den anschließenden Partien in Hannover und München werden wir gleich voll gefordert. Aber wir nehmen es, wie es kommt und freuen uns darauf."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Es waren immer enge Spiele gegen die Hertha, aber ich bin zufrieden, dass wir zu Hause beginnen. Bisher war unsere Bilanz am ersten Spieltag nicht besonders gut, das gilt es, in diesem Jahr zu ändern. Wir wollen den Auftakt erfolgreich gestalten, um gleich mit Selbstvertrauen in diese schwere Bundesliga-Saison zu starten."

Horst Heldt (Manager Schalke 04): "Uns war bekannt, dass wir wieder mit einem Auswärtsspiel beginnen. Werder Bremen ist eine spannende Aufgabe. Sie sind zuletzt wieder heimstärker geworden. Wir haben in der jüngeren Vergangenheit gute Erinnerungen an das Weserstadion."

Robin Dutt (Sportvorstand VfB Stuttgart): "Wir freuen uns, dass wir die neue Saison mit einem Heimspiel beginnen können. Die großartige Unterstützung aller VfBler in der Mercedes-Benz-Arena war insbesondere in der Endphase der vergangenen Spielzeit ein wichtiger Schlüssel zum Klassenerhalt. Unser Wunsch ist es, diese positive Stimmung gemeinsam mit in die Saison 2015/2016 zu nehmen."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Zuallererst freue ich mich natürlich, dass wir auch dieses Jahr in der Bundesliga dabei sind. Zwar wäre mir ein Heimspiel lieber gewesen, aber nach Stuttgart reisen wir auch gerne. Vielleicht gelingt uns wie im Vorjahr gleich eine Überraschung zum Start."

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Ich habe Respekt vor der Leistung der Darmstädter in den vergangenen drei Jahren. Ihr Weg ist beeindruckend. Für jede Mannschaft bringt der erste Spieltag ein bisschen Ungewissheit mit sich. Wir werden uns gut vorbereiten, damit uns ein erfolgreicher Start in die neue Saison gelingt."

Dirk Dufner (Sportdirektor Hannover 96): "Wir haben mit einem Auswärtsspiel zum Auftakt gerechnet und werden in Darmstadt auf einen hochmotivierten Aufsteiger treffen. Insofern ist die Aufgabe für uns ein Stück weit undankbar. Wir wissen, dass wir sofort gefordert werden, darauf kann sich jeder einstellen."

Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt 98): "Hannover 96 ist als Traditionsverein und jahrelanger Erstligist ein attraktiver Gegner. Wir freuen uns riesig auf dieses Duell am Bölle. Wir gehen zwar als klarer Außenseiter in die Partie, wollen dennoch gutes Spiel bieten."

Alexander Rosen (Manager TSG Hoffenheim): "Wir nehmen diesen Hammerauftakt an und werden gut vorbereitet sein."

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