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"Wenn zum zehnten Mal Paris St. Germain gegen den FC Chelsea spielt, schaue ich mir das gar nicht mehr an", sagt Armin Veh © Getty Images

Die Bundesliga-Mittelklasse probt den Aufstand gegen die Topklubs und fordert eine Reform der Europacup-Wettbewerbe.

Trainer Armin Veh von Eintracht Frankfurt und Manager Christian Heidel vom 1. FSV Mainz 05 halten nichts von den derzeitigen Formaten der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Beide fordern eine Stärkung der Europa League.

"Die Diskrepanz zwischen Champions League und Europa League ist zu groß", sagte Heidel bei einer Podiumsdiskussion der Frankfurter Rundschau: "Ich kann nicht begreifen, dass der Tabellenvierte aus Deutschland, Spanien oder England die Champions League gewinnen kann. Das ist kein Champion."

Fast wortgleich äußerte sich Veh. "Es passt einfach nicht, dass der Tabellenvierte Champions-League-Sieger werden kann", sagte der Coach: "Außerdem sind es immer die gleichen Spiele. Wenn zum zehnten Mal Paris St. Germain gegen den FC Chelsea spielt, schaue ich mir das gar nicht mehr an."

Heidel fordert eine finanzielle Stärkung der Europa League. "Dort muss es mehr Geld geben. Bis jetzt gibt es nur in der Champions League richtig viel Geld", sagte der Funktionär.

Heidel weiter: "Deshalb entsteht auch die Diskrepanz in der Liga zwischen den Champions-League-Mannschaften und dem Rest. An der Verteilung der deutschen TV-Gelder liegt das nicht - die ist genial geregelt." 

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