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Bastian Schweinsteiger rudert nach seinen provokanten Aussagen im Bezug auf den Vereinsvergleich zwischen den FC Bayern und Manchester United zurück.

Bastian Schweinsteiger ist nach seinem Vergleich im Bezug auf die Popularität seines neuen Klubs Manchester United und Ex-Klub Bayern München zurück gerudert.

"Mich haben über Nacht viele Nachrichten erreicht, da in den letzten Stunden eine von mir getätigte Aussage von den Medien stark interpretiert und etwas aus dem Kontext gebracht wurde. Mit meiner Aussage wollte ich lediglich zum Ausdruck bringen, dass Manchester United in den USA populärer ist", sagte der Weltmeister auf Twitter bzw. Facebook, "sowohl der FC Bayern München, für den ich 17 Jahre gespielt und dem ich extrem viel zu verdanken habe, als auch Manchester United sind Weltvereine mit unglaublichen Erfolgen und fantastischen Fans".

"Bayern München ist ein großer Klub, aber Manchester United ist größer. Als wir in China waren, kannten die Leute uns, aber in Amerika waren die Bayern nicht so eine Nummer", sagte Schweinsteiger am Rande der US-Tour des englischen Rekordmeisters in Seattle. Diese Aussagen sorgten bei den Anhängern der Münchner für Erstaunen.

Die Bedenken von Franz Beckerbauer, der den Wechsel von Schweinsteiger als "sehr mutig in diesem Alter" bezeichnete, teilt Schweinsteiger nicht.

"Ich weiß ja nicht, wann Beckenbauer nach Amerika gewechselt ist. Ich bin 30, es ist eine Herausforderung für mich, aber ich fühle mich sehr gut", sagte Schweinsteiger, der mit Bayern in 17 Jahren 18 große Vereinstiteln gewann.

Schweinsteiger weiter: "Ich hatte letzte Saison die Sache mit meinem Knie nach der WM, die mich sehr beschäftigt hat, und eine Pause im Oktober. Aber seitdem hatte ich keine Verletzung mehr. Ich war fit und fühlte mich auch fit." Es sei normal, dass man als älterer Spieler etwas mehr Erholungszeit benötige. "Aber ich habe viel Erfahrung, vor allem in großen Spielen, und das ist immer ein Vorteil."

Den ersten Auftritt in einem Testspiel hat Schweinsteiger am Samstag, wenn die "Red Devils" gegen Club America aus Mexiko testen. Das Spiel können Sie auf SPORT1 verfolgen.

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