vergrößernverkleinern
Christoph Kramer holte bei der WM 2014 mit dem deutschen Team den Titel © dpa Picture Alliance

Der Rückkehrer wird von den Bayer-Fans beim Trainingsauftakt herzlich begrüßt. Trainer Roger Schmidt nimmt den Weltmeister gleich in die Pflicht, er selbst witzelt.

Mit drei neuen Spielern und einem neuen Co-Trainer hat Bundesligist Bayer Leverkusen am Freitag das Training für die neue Saison aufgenommen.

Trainer Roger Schmidt und sein neuer Assistent Markus Krösche begrüßten unter den 22 Spielern auch den für insgesamt vier Jahre an den VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach verliehenen Weltmeister Christoph Kramer, den für acht Millionen Euro vom SC Freiburg verpflichteten Stürmer Admir Mehmedi und den ablösefreien Defensivspieler Andre Ramalho (Red Bull Salzburg).

Kramer erntete den größten Applaus der 500 Zuschauer, als er am Freitag bei mehr als 30 Grad den Trainingsplatz an der BayArena betrat. 

Kramer macht Witze

Auch Trainer Roger Schmidt wies dem defensiven Mittelfeldspieler gleich eine Führungsrolle zu. "Ich erwarte von Kramer, dass er mit seiner Erfahrung Verantwortung übernimmt", erklärte der Coach.

Während Kramer auf die Frage nach den Unterschieden schmunzelnd erklärte: "In Leverkusen ist es wärmer als in Gladbach. Und der Rasen ist besser."

Dennoch fühle er sich nach der ersten Einheit angesichts der Temperaturen "als hätten wir schon zwei Wochen Training hinter uns".

Zudem hat Bayer, das in der Champions-League-Qualifikation antritt, in dieser Transferperiode Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos endgültig von Schalke 04 verpflichtet, die verliehenen Seung-Woo Ryu (Eintracht Braunschweig) und Konstantinos Stafylidis (FC Fulham) kehrten zurück. Intensiv werben die Leverkusener noch um den Hamburger Defensivspieler Jonathan Tah, den Stuttgarter Offensiv-Allrounder Daniel Didavi und das französische Abwehrtalent Lucas Francois Hernandez von Atletico Madrid.

Schmidt denkt an weitere Transfers

"Wir können in allen drei Mannschafts-Teilen noch zulegen, wenn die passenden Spieler für uns zu transferieren sind", sagte Schmidt. Wer Simon Rolfes nach dessen Karriere-Ende als Kapitän beerben wird, ist nach Angaben des Trainers aber noch nicht entschieden. Dass Lars Bender im vergangenen Jahr Rolfes' Stellvertreter war, "heißt nicht automatisch, dass er Kapitän wird", so Schmidt: "Ich bestimme den Nachfolger, und das mache ich, wenn ich es für richtig halte." Dies passiere "spätestens vor dem ersten Pflichtspiel".

Bei der ersten Einheit am Freitagmorgen fehlten bei über 30 Grad noch Julian Brandt (nach U20-WM), Bernd Leno (U21-EM) und Hakan Calhanoglu (Länderspiele mit der Türkei) wegen verlängerten Urlaubs sowie der endgültig von Schalke 04 verpflichtete Kyriakos Papadopoulos und der wechselwillige Robbie Kruse verletzt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel