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Der verletzte Kapitän des FC Schalke 04 ist wohl zu Beginn der neuen Spielzeit zum Zuschauen verdammt. Dennoch bleibt Höwedes optimistisch. Über seine Zukunft kündigt er Gespräche an.

Benedikt Höwedes droht den Start in die neue Bundesliga-Saison zu verpassen.

"Das lässt sich noch nicht sagen, ob das reicht", sagte der Kapitän von Schalke 04 im Trainingslager der Königsblauen in Velden. "Ich brauche ja auch die entsprechende Kraft um den Rhythmus, um 90 Minuten durchzuspielen."

Mit der Rückkehr ins Mannschaftstraining rechnet er frühestens in vier Wochen. Er werde den Fuß nun schmerzorientiert belasten und die Einheiten entsprechend steuern. 

Der 27-Jährige war am Mittwoch nach einem Besuch bei Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach Österreich nachgereist und befindet sich nach seinem Riss des Deltabandes im linken Knöchel derzeit im Aufbautraining.

"Ich habe viel an Muskeln in der Wade und im Oberschenkel verloren, das muss ich wieder aufholen", erklärte Höwedes und ergänzte lächelnd: "Was gibt es Schöneres als Aquajogging im Wörthersee?"

Gespräche über Höwedes' Zukunft

Angesprochen auf seine Zukunft bestätigte er, dass es in den kommenden Wochen Gespräche mit Horst Heldt geben soll. Der Manager hatte zuletzt den Wunsch geäußert, dass Höwedes seine Karriere bei den Königsblauen beenden solle.

"Jeder weiß um meine Verbundenheit zu diesem Verein. Ich bin nicht abgeneigt", sagte er. "Aber ich habe ja auch immer wieder betont, dass mich das Ausland reizt. Wann der Zeitpunkt kommt, weiß ich aber nicht. Vielleicht kommt er auch nie."

Höwedes hatte im Sommer zwei "interessante Angebote" aus dem Ausland erhalten, sich aber für Schalke 04 entschieden, "weil ich nach so einer schlechten Saison nicht wechseln wollte. Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass wir uns nicht großartig weiterentwickelt haben. Gerade in Sachen Mentalität konnten wir nicht das zeigen, was dieses Vereins würdig ist. Wir müssen zusehen, dass wir uns als Mannschaft weiterentwickeln. Da ist jeder Einzelne gefragt, auch ich als Kapitän. Dieser Verantwortung bin ich mir absolut bewusst."

Der aktuelle Vertrag des Kapitäns gilt noch bis 2017.

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