vergrößernverkleinern
Dietmar Beiersdorfer ist zufrieden mit HSV-Coach Bruno Labbadia
Dietmar Beiersdorfer freut sich über frisches Geld zum Einkaufen © Getty Images

Der Hamburger SV geht nach dem Verkauf von Abwehr-Talent Jonathan Tah (19) an Bayer Leverkusen noch einmal auf Shopping-Tour.

"Es ist bekannt, dass wir auf einigen Positionen noch Handlungsbedarf sehen", sagte Klubchef Dietmar Beiersdorfer (51). Der Tah-Transfer spült den Hamburgern etwa zehn Millionen Euro in die sonst so leeren Kassen. Dringend benötigtes Geld, um Trainer Bruno Labbadia die gewünschten Verstärkungen zu kaufen.

So steht der HSV dicht vor einer Verpflichtung des schwedischen Nationalspielers Albin Ekdal. Der 25-Jährige absolviert am Donnerstag den Medizincheck, wie die Hamburger bestätigten.

Zuletzt feilschte Sportchef Peter Knäbel mit Cagliari Calcio noch um die Höhe der Ablöse für den Mittelfeldspieler (etwa 4,5 Millionen Euro). "Es sind keine einfachen Gespräche. Wie immer geht es auch bei Ekdal ums Geld", sagte Knäbel dem Hamburger Abendblatt.

Zudem stehen beim HSV weiter die Offensiv-Kräfte Emil Berggreen von Eintracht Braunschweig sowie Michael Gregoritsch (VfL Bochum) auf der Wunschliste.

Auch der ghanaische Spielmacher Salifu Seidu (21) von Africain Tunis gilt als Kandidat an der Elbe.

Allerdings machte Beiersdorfer auch klar, in diesem Jahr keine Unsummen auf dem Transfermarkt auszugeben. Man sei "gewillt, unsere Budget-Vorgaben einzuhalten."

Als Neuzugänge stehen Labbadia nach dem Fast-Abstieg bisher Außenverteidiger Gotoku Sakai (VfB Stuttgart), der ehemalige Leverkusener Emir Spahic und Angreifer Batuhan Altintas (Bursaspor) zur Verfügung. 

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel