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Vor der Premiere der Torlinientechnik lobt der Schiedsrichterboss die Einführung des Hawk-Eye-Systems. Fandel will sich auch weiteren Innovationen nicht verschließen.

Vor der Premiere der Torlinientechnik in der Bundesliga hat Schiedsrichterboss Herbert Fandel die Einführung des Hawk-Eye-Systems nochmals ausdrücklich begrüßt.

"Wir entscheiden über eine Situation, die schwarz oder weiß ist", sagte Fandel beim Lehrgang seiner Schützlinge in Grassau: "Es gibt viele Dinge, die nicht klar schwarz oder weiß sind. Aber bei dieser Angelegenheit wird es in Zukunft keine Fehler mehr geben."

Auch deshalb hält es der 51-Jährige für sinnvoll, sich weiteren Innovationen nicht komplett zu verschließen. "Wir sind gut beraten, wenn wir uns über die Technik selbst informieren", sagte er, "aber nur, wenn wir das Gefühl haben, das etwas Sinn macht."

Während des viertägigen Lehrgangs, der am Donnerstag begann, will Fandel auch die Assistenten zu mehr Verantwortung bewegen. "Es gibt manchmal Entscheidungen, die der Schiedsrichter nicht richtig entscheiden kann. Wir meinen, dass dann die Assistenten und vierten Offiziellen mithelfen müssen, um die Situation richtig zu lösen", sagte Fandel.

Das britische System Hawk Eye hatte sich bei der Abstimmung der 36 Profiklubs im Dezember 2014 gegen die Anbieter GoalControl und GoalRef durchgesetzt.

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