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Pep Guardiola zeigt sich zuversichtlich, dass Bastian Schweinsteiger in München bleibt und lobt dessen Qualitäten. Bayerns Coach lässt aber eine Hintertür offen.

Pep Guardiola zeigt sich zuversichtlich, dass Bastian Schweinsteiger in München bleibt. "Ich habe gesagt, dass Basti in der nächsten Saison hier ist. Seine Zukunft ist hier. Stand heute plane ich mit ihm", sagte der Trainer des FC Bayern am Donnerstag und fügte an: "Wenn er hier bleibt, ist es perfekt, er ist ein Topspieler."

Zuletzt hatte es immer wieder Berichte gegeben, Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal wolle Schweinsteiger unbedingt verpflichten, ein eindeutiges Statement des Mittelfeldspielers steht noch aus.

Deshalb schränkte Guardiola auch ein: "Aber nur er kann entscheiden, nicht ich und nicht Kalle. Heute sitze ich hier und Bastian Schweinsteiger ist ein Spieler von Bayern München. Aber was morgen passiert, weiß ich nicht." Am Mittwoch hatte sich Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer mehrdeutig zu Schweinsteiger geäußert und damit Wechselgerüchte offen gelassen.

Guardiola wird erst nach Schweinsteigers Urlaub mit ihm sprechen. Wie die anderen Nationalspieler steigt er erst am 11. Juli ins Training ein. "Er ist noch in Wimbledon, glaube ich", sagte Guardiola. Als er erfuhr, dass Schweinsteigers Freundin Ana Ivanovic ausgeschieden ist, entgegnete er: "Wirklich? Oh! Dann kann er vielleicht früher ins Training einsteigen!"

Zu den Spekulationen über neue Spieler, wie etwa der in München weiterhin gehandelte Angel Di Maria von Manchester United, blieb Guardiola sehr vage: "Das ist die Entscheidung des Vereins. Ich passe mich an."

Seine sportliche Zukunft nach Vertragsende im Juni 2016 ließ er weiterhin völlig offen. "Nächste Frage", antwortete er lapidar auf die Frage, ob er sich im Urlaub schon Gedanken über seinen Vertrag gemacht habe.

Geplant waren ursprünglich erste Gespräche im Herbst. "Lassen sie uns das in Ruhe besprechen. Ich sehe keinen Druck und keine Unruhe", sagte Sportvorstand Matthias Sammer beim Trainingsauftakt am Mittwoch, "unser Trainer ist da, er hat zwei Drittel seiner Zeit um, aber wo ist das Problem?"

Seinen Kapitän Philipp Lahm wird Guardiola bei Bedarf auch wieder als Rechtsverteidiger einsetzen. "Wenn wir keinen anderen haben, muss
er rechts hinten spielen. Wir haben nur Rafinha. Manchmal wird er spielen, das ist kein Problem für ihn", sagte er.

Lahm, gelernter Verteidiger, hatte unter Guardiola hauptsächlich als Sechser im Mittelfeld gespielt und dies auch als seine Wunschposition bezeichnet. Nach dem Weggang von Mitchell Weiser (Hertha BSC) steht im Brasilianer Rafinha derzeit aber nur noch ein Rechtsverteidiger im Kader.

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