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Pep Guardiola
Pep Guardiola geht gelassen mit der Kritik an seinen politischen Ambitionen um © Getty Images

Bayern-Trainer Pep Guardiola weht wegen seiner Kandidatur für ein separatistisches Parteienbündniss bei den Regionalwahlen in Katalonien am 27. September Kritik entgegen.

Der spanische Innenminister Fernandez Diaz bezeichnet es laut El Pais als "ziemlich traurig und beklagenswert", dass Guardiola diesen Weg gewählt habe. "Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen", so der spanische Politiker. Er spielte damit darauf an, dass Guardiola in der Politik aktiv und weiterhin Trainer des FC Bayern München sein will.

Diaz kritisiert weiter, dass "Leute, die in der spanischen Nationalmannschaft gespielt haben, offensichtlich gar nicht von einem patriotischen Gedanken geleitet waren, sondern nur materiellen Interessen folgen: Es gibt Leute, deren Gott das Geld ist."

Guardiola verteidigte in Schanghai seine Kandidatur wie folgt. "Alles, was wir in unserem Leben machen, ist politisch. Warum kann ich nicht meine Meinung vertreten? Ich bin wie fast alle Menschen in der Welt politisch."

Guardiolas Kandidatur ist vor allem symbolischer Natur. Er versicherte weiter Trainer des deutschen Rekordmeisters zu bleiben.

Mit seiner Kandidatur will Guardiola das Vorhaben des katalanischen Regierungschefs Artur Mas zur Gründung eines eigenen Staates unterstützen.

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